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„Andere Wege gehen“

Permanent verfügbar, herstellerunabhängig und flexibel – mit „Safe per Page“ bietet der IT-Dienstleister Topcart ein service- und kundenorientiertes Output-Konzept mit messbarem Mehrwert.

Auf Wachstumskurs: Mit mittlerweile mehr als 100 Mitarbeitern stößt der Output-Dienstleister in seiner Zentrale bald an die Kapazitätsgrenze.
Auf Wachstumskurs: Mit mittlerweile mehr als 100 Mitarbeitern stößt der Output-Dienstleister in seiner Zentrale bald an die Kapazitätsgrenze.

„In unserer Branche leben doch alle letztlich vom schwarzen Gold“, sagt Wolf Mayer, Geschäftsführer des Output-Spezialisten Topcart. 1993 von Mayer gegründet, bietet der Output-Dienstleister von seinem Stammsitz in Erzhausen in der Nähe von Darmstadt Komplettservices rund um Laserdrucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte. Mit weiteren Standorten in Schweden, Finnland und Österreich sowie einem bundesweit flächendeckenden Netz von Servicetechnikern und Vertriebsmitarbeitern bedient Topcart europaweit rund 5000 Kunden vom kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zu internationalen Großkonzern mit herstellerunabhängigen Druck- und Peripherie-Konzepten. Dazu gehören unter anderem Thyssen-Krupp, Storopack, die Asklepios-Kliniken, die Bundeswehr, EnBW, Merz Pharma, Bridgestone und andere. 18 Millionen Euro Umsatz erzielte der Output-Spezialist in 2011 mit seinen rund 100 Mitarbeitern. Und auch für die Zukunft hat Wolf Mayer ehrgeizige Wachstumsziele. So peilt der Topcart-Gründer im laufenden Geschäftsjahr ein Wachstum auf 20 Millionen Euro an. In den nächsten Jahren soll der Umsatz dann auf 50 Millionen Euro ausgedehnt werden. Hierzu investiert Topcart kräftig sowohl in neue Mitarbeiter als auch neue Software und Service-Produkte. Anfang des Jahres hat der Output-Dienstleister eine eigene Abteilung für Qualitätssicherung (QS) gegründet, für die Schulungen der Mitarbeiter verantwortlich ist und prüft, ob alle Zielvorgaben eingehalten wurden. Ebenfalls neu installiert wurde der Fachbereich CRM (Customer Relationship Management), der die Kundenzufriedenheit misst und damit die Basis für die weitere Serviceoptimierung setzt.

„Keiner sonst wagt es, die Hersteller und deren Systeme zu bewerten“, sagt Topcart-Gründer Wolf Mayer, der mit dem Tool „TC Rating“ eine Geräte-Bewertung nach anwenderrelevanten Kriterien anbietet.
„Keiner sonst wagt es, die Hersteller und deren Systeme zu bewerten“, sagt Topcart-Gründer Wolf Mayer, der mit dem Tool „TC Rating“ eine Geräte-Bewertung nach anwenderrelevanten Kriterien anbietet.

Den Kundennerv genau getroffen

„Wir gehen andere Wege“, sagt Mayer, der die Branche seit 25 Jahren kennt. 1988 als Vertriebsmitarbeiter von Berolina gestartet, erkannte der gebürtige Würzburger schnell das Potenzial, das in den Laserdruckern und vor allem dem Toner steckt. Die Tonermodule waren teuer, kompetente Service-Dienstleister Mangelware. Aus dieser Erkenntnis entstand 1993 im heimischen Wohnzimmer die Geschäftsidee zu Topcart. Gemeinsam mit einem Partner entwickelte Mayer zwei Jahre später eine Hochleistungs-Kartusche, deren Name „Toner-Performance-Cartridge“ abgekürzt zu Topcart zum Unternehmensnamen wird. „Mit dem Angebot haben wir einen Nerv bei den Kunden getroffen“, erzählt der Topcart-Geschäftsführer, der seinen Kunden unter dem Name „Safe per Page“ ein herstellerunabhängiges Output-Konzept mit betriebswirtschaftlicher Effizienzmessung bietet. Wenn man ein Produkt oder eine Dienstleistung anbiete, könne sich diese nur durch einen wirklichen einen messbaren Mehrwert differenzieren, weiß Zahlenmensch Mayer.

Permanente Verfügbarkeit

Das vierstufige All-Inklusive-Konzept zeichnet sich durch Kosteneffizienz, Budgetsicherheit, freie Markenwahl und eine nutzerorientierte Planung aus. Im Rahmen des Konzepts übernimmt Topcart Service und Wartung für die Geräte-Flotte des Kunden in Vollgarantie und bietet somit permanente Verfügbarkeit. Schritt Zwei ist die Optimierung des Geräteparks nach Effizienzgesichtspunkten. In Absprache mit seinen Kunden bietet der Output-Spezialist eine herstellerneutrale Optimierung der Druck- und Kopierinfrastruktur. Dazu nutzt Topcart das eigene Geräte-Bewertungs-System „TC Rating“, das alle gängigen Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte nach Druckleistung, Bedienerfreundlichkeit, Platzbedarf, Zuverlässigkeit und weiterer für Anwender relevanter Kriterien bewertet.

Die Beurteilung basiert auf der praktischen Erfahrung und der Auswertung der Daten aus hunderttausenden von Service-Einsätzen, die das in Erzhausen ansässige Unternehmen durchgeführt hat und bietet damit eine Entscheidungsbasis für die Planung von Gerätelandschaften. „Keiner sonst wagt es, die Hersteller und deren Systeme zu bewerten“, argumentiert Mayer, der die engen Verquickungen auf Seite der Anbieter kennt. Häufig werden die Geräteflotten von manchen Anbietern einfach nach Schema F vereinheitlicht, die komplette Hardware gegen überteuerte Leasinggeräte getauscht, langfristig festgeschrieben und pauschal pro Seite abgerechnet. Für Mayer bei näherer Betrachtung eine Milchmädchen-Rechnung.

Mit herstellerunabhängiger Optimierung, der Beschränkung auf wenige, bedarfsgerechte Modelle sowie einer automatischen Modernisierung und flexiblen Anpassung des Geräteparks an die Entwicklung des Unternehmens biete man entscheidende Vorteile.

Mit Repräsentanzen in 16 europäischen Ländern und über 60 Vertriebsmitarbeitern ist Topcart nah am Kunden.
Mit Repräsentanzen in 16 europäischen Ländern und über 60 Vertriebsmitarbeitern ist Topcart nah am Kunden.

Ein weiteres wesentliches Element des Konzepts ist eine flexible Budgetierung, ohne Mehr- oder Mindermengenzuschläge, Nachberechnungen oder Pauschalen, sowie die volle Kostentransparenz, die durch regelmäßige Reportings dokumentiert wird. Für das Tagesgeschäft stellt der Output-Spezialist seinen Kunden mit „TC Admin“ und „TC Online“ zwei Software-Tools zur Administration und Steuerung der Gerätelandschaft zur Verfügung. Das Monitoring-Tool „TC Admin“, eigentlich von den Topcart-Technikern für eigene Zwecke konzipiert, liefert Modellbezeichnungen, IP-Adressen, Statusmeldungen sowie Zähler- und Füllstände aller im Netzwerk angeschlossenen Systeme. Das Portal „TC Online“ ist eine internetbasierte Nutzer- und Bestellverwaltung, mit der sich in Echtzeit Bezugsberechtigte und Lieferadressen anlegen, Verbrauchsübersichten erstellen, Bestandslisten oder Einspar-Analysen abrufen und Budgets vergeben und verwalten lassen.

Wichtig ist, dass solche Tools „selbsterklärend und für Anwender intuitiv zu bedienen sind“, findet Mayer. Beide Tools wurden von der hauseigenen IT-Abteilung entwickelt und programmiert. Wünsche und Vorschläge der Kunden nehme man dankbar auf und entwickle daraus gemeinsam neue Serviceprodukte, betont der Topcart-Geschäftsführer, der hierin auch eine Investition in die Zukunft sieht. Noch für diesen Sommer ist zum Beispiel ein umfangreiches Update der Monitoring-Software „TC Admin“ geplant und auch „TC Ratings“ soll überarbeitet werden. Auch für die Zukunft sieht Mayer das Unternehmen gut aufgestellt. Im ersten Halbjahr habe man viele Maßnahmen umgesetzt und so „die Grundlagen für das weitere Wachstum gelegen.“ Dies bestätigen auch Neukunden wie der belgische Gewerkschaftsbund oder Friend-Scout24.

www.topcart.de

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