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Zurück in der Gegenwart

Unter dem Motto „IT changes“ lud das Hamburger Systemhaus FKS Friedrich Karl Schroeder Kunden und Interessierte zu seiner Veranstaltung „FKS Live 2010“ und damit zu einer Zeitreise durch die Evolutionsgeschichte der IT.

FKS hat vor 85 Jahren mit Bleistift und Radiergummi angefangen. 1925 gründet Friedrich Karl Schroeder das Fachgeschäft für Bürobedarf in Hamburg, das er 35 Jahre mit Engagement führt. 1960 übernimmt Jürgen Schroeder FKS in der zweiten Generation. Das Handelshaus begleitet 1964 die Markteinführung des „IME 84“, des ersten elektronischen Tischrechners der Welt auf Transistorbasis, und vertreibt Büromaschinen. Seit dem ist viel passiert.

Professor Dr. Thomas Straubhaar (Mitte), Direktor des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts, gemeinsam mit den beiden FKS-Geschäftsführern Christian Schroeder (links) und Wolfgang Rocker
Professor Dr. Thomas Straubhaar (Mitte), Direktor des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts, gemeinsam mit den beiden FKS-Geschäftsführern Christian Schroeder (links) und Wolfgang Rocker

Gemeinsam mit den Geschäftsführern von 14 mittelständischen Systemhäusern gründet Jürgen Schroeder 1988 die Computer Compass-Gruppe, dessen erster Geschäftsführer er wird. 1997 übernimmt Christian Schroeder, der FKS heute gemeinsam mit Wolfgang Rocker leitet, die Geschäftsführung und setzt damit die Familientradition in der dritten Generation fort.

Das heutige Systemhaus ist der vorläufige Höhepunkt von drei Generationen unermüdlichen Engagements und der stetigen Bereitschaft zur Innovation. Das zeigt auch der Erfolg: Das Fachhandelsunternehmen setzt auf Wachstum. 2002 übernimmt FKS Hoss IT und weitet sein Geschäft branchenbezogen in Richtung Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aus. Mit den Schwerpunkten Outsourcing und IT-Dienstleistungen geht 2007 die Schwesterfirma FKS Austria in Salzburg an den Start. 2009 übernimmt und integriert FKS zudem die beiden Fachhandelsunternehmen L+R Kopiertechnik sowie IT works! und verzeichnet ein Personalwachstum von rund 25 Prozent in den Bereichen IT und Papierausgabe.

Das Geschäftsjahr 2009 hat das Hamburger Systemhaus mit einem Umsatz von rund 26 Millionen Euro und somit einem Plus von 26 Prozent abgeschlossen. Und auch in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verzeichnete FKS eine Umsatzsteigerung von gut 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Ganz sicher hat unsere Neuausrichtung in die vier Kompetenzfelder Virtualisierung und Storage, Managed Services, Infrastruktur und Papierausgabe-Technologie zu Beginn des Jahres dazu beigetragen, dass wir uns so entwickeln“, berichtet Schroeder.

Dass das Unternehmen auch für die Zukunft gut gerüstet ist, zeigte FKS bei seiner nunmehr fünften Veranstaltung „Live“, zu der Mitte September rund 260 Besucher an den Firmensitz kamen. Auf einer großen Ausstellungsfläche präsentierte FKS gemeinsam mit 18 Lieferanten die aktuelle Evolutionsstufe der IT.

Abgerundet wurde die Veranstaltung von spannenden Vorträgen. Neben Präsentationen der Industriepartner unterstützten als Keynotespeaker der Kriminalist und „Redner des Jahres 2009“ Leo Martin sowie Professor Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts, der zum Thema „Unsichere Zeiten sind gute Zeiten für kluge Unternehmer“ sprach, die Veranstaltung.

Die Veranstaltung stelle für FKS den Höhepunkt in der Kundenkommunikation dar, erzählt Geschäftsführer Christian Schroeder. Sie sei extrem wichtig, um die „Marke FKS“ zu positionieren. „Wir betreiben großen Aufwand, um eine hochwertige Veranstaltung zu präsentieren.“ Aus der Veranstaltung heraus generiere FKS einen Großteil seiner Leads und Projekte für mindestens die folgenden sechs Monate. Auch bei der diesjährigen Veranstaltung habe es sich wieder gezeigt, „dass Geschäfte von Menschen gemacht werden und der intensive Kundenkontakt Basis einer erfolgreichen Geschäftsverbindung bedeutet“, sagt Schroeder. Eine solche Kundennähe sei sonst nur schwer zu erzielen.

Der fachliche Austausch stand auch bei der diesjährigen „FKS Live 2010“ wieder auf der Agenda.
Der fachliche Austausch stand auch bei der diesjährigen „FKS Live 2010“ wieder auf der Agenda.

Neben der aktiven Kundenbindung spielt vor allem das Thema Know-how eine entscheidende Rolle. Die Komplexität, aber auch das Kostenbewusstsein auf Kundenseite habe sich verändert, erzählt der FKS-Geschäftsführer. „Themen wie Outsourcing, Cloud-Computing, Virtualisierung, Managed-Services oder auch Print-Fleet-Management sind übergreifender und aufwendiger für die Kunden geworden“, so dass diese dafür gerne und immer häufiger Spezialisten in ihr Haus holen. Spezialwissen auf Kundenseite für Nicht-Kerngeschäftsfelder vorzuhalten, sei nicht mehr effektiv.

„Wir befinden uns in einem Entscheidungswandel“, weiß Schroeder. Früher seien Absätze über reine Technologie-themen oder Kosteneinsparpotentiale realisiert worden. Heutzutage kommen der Effizienzgedanke und die Prozessoptimierung hinzu, also der Total-cost-of-ownership-Gedanke. „Aus diesem Grunde fallen die Entscheidungen immer stärker auf der nächst höheren Ebene. Die IT-Branche muss sich als Lösungsanbieter präsentieren, bei der innovative Technologien zwangsweise dazu gehören – nicht anders herum.“ Mittelfristig rechnet Schroeder deshalb mit einer weiteren Konsolidierung im Markt, bei der sich die Spreu vom Weizen trennen wird. „Ich glaube fest daran, dass der Wettbewerb um die klugen Köpfe, also die Menschen, die die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens maßgeblich bestimmen, im Mittelpunkt steht, und zwar stärker noch als heute.“ Die Kunden werden sich dem Partner anschließen, zu dem sie die größte Nähe, aber auch das größte Vertrauen haben. „Und diese beiden Faktoren werden eindeutig über Menschen als Repräsentanten einer Firma verkörpert.“

www.fks.de

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