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Gruppe hält den Kurs

Die Händlergruppe MarketingGruppeOst (MGO) geht im siebzehnten Jahr ihres Bestehens gestärkt aus der traditionellen Frühjahrstagung, wie Sprecher Matthias Schulz vom Fachhandelsunternehmen Emil Schulz bestätigt.

Dank der positiven Effekte für die Mitglieder befinde man sich auf dem Kurs der weiteren Stärkung durch konsequente Arbeit an eigenen Zielstellungen, aber auch durch Neugewinnung von Mitgliedern. So konnte mit der bürofa Bürofachhandel GmbH ein weiterer Partner für den Großraum Berlin gewonnen werden. Bei der Wahl Büro + Objekt GmbH aus Nauen wurde nach Geschäftsübernahme die Mitgliedschaft lückenlos fortgesetzt. Mit weiteren möglichen Partnern sei die MGO im Gespräch, und dies mit dem Ziel, als starker und eigenständiger Repräsentant der ostdeutschen Bürowirtschaft aufzutreten und den Kunden und Lieferanten ein geschlossenes Netzwerk leistungsfähiger, kompetenter und regional verbundener Händler anzubieten, so Schulz. „Die Konzentration auf den ostdeutschen Raum klingt nach fast 22 Jahren deutscher Einheit absurd, aber noch immer sind das Einkaufsverhalten und das Sortiment grundlegend anders“, betont MGO-Geschäftsführer Fred Zimmerling vom Mitgliedsunternehmen Gohs in Ribnitz-Damgarten. Die Kunden seien vielfach anders aufgestellt, kaum größere Mittelständler und Zentralen größerer Unternehmen, aber viele mit Verpflichtungen zum Zentraleinkauf. Und selbst Handwerker und Freiberufler seien deutlich kleiner. Dies werde von der MGO als Herausforderung und zugleich Chance gesehen.

Gruppengedanke: Die MGO-Mitglieder nach ihrer Frühjahrstagung
Gruppengedanke: Die MGO-Mitglieder nach ihrer Frühjahrstagung

Mit einem selbst produzierten Katalog, eigenen Werbemitteln, speziell zugeschnittenen Sortimenten und mit kundengerechten Angeboten will die MGO den Herausforderungen des Marktes gerecht werden. Unterstützend kommen eine flexible, kosteneffektive B2B-Shoplösung, für die zahlreiche neue Features in der Realisierung sind, und eine umfangreiche Artikeldatenbasis zum Einsatz. Entscheidend sei laut Fred Zimmerling aber auch das Know-how der einzelnen Mitglieder und deren Mitarbeiter, auf das im Bedarfsfall jeder aus der Gruppe zugreifen könne. Interne Onlineplattform, Videokonferenzen und Webcasts, Kundenberatung auch durch einen Spezialisten eines anderen Mitglieds sei nur ein Teil der praktizierten Szenarien. Alle MGO-Mitglieder haben durch ihre Soennecken-Mitgliedschaft zudem Zugriff auf das LogServe-Lager. Wenn auch der Großteil der Umsätze direkt mit den Partnern der Industrie abgewickelt wird und damit über die Läger der Händler läuft, ist das Sortiment so fixiert, dass dies LS3-fähig ist, oder zumindest vergleichbare Ersatzartikel geliefert werden können. Damit können Lieferungen von LogServe direkt zum Kunden gehen oder Langsamdreher aus dem Lager nachgezogen werden, wie Matthias Schulz erläutert. Nur gemeinsam sei man stark. Aber dazu bedürfe es konkreter belastbarer Vereinbarungen untereinander und gegenüber der Industrie und deren zielstrebiger Verfolgung. Für eine eigene Corporate Identity und eine Ausweitung in zusätzliche Sortimentsbereiche über Bürobedarf und Facility hinaus bliebe jedem Haus genügend Spielraum. „Nach der Konsolidierung des Mitgliederkreises im Vorjahr wurden diese Vereinbarungen erfreulicherweise sehr konstruktiv angegangen, im Mittelpunkt stand der Vorteil der Gruppe und deren Kunden“, so Fred Zimmerling. Neben der Stärkung der Eigenmarke sollen insbesondere Lieferantenbeziehungen mit vereinbarten Zielen zum gegenseitigen Vorteil profitieren.

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