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Mit Zukunftsthemen auf Erfolgskurs

Die Mitgliedsunternehmen der Computer Compass Gruppe gehören mit zu den leistungsfähigsten in der IT- und Output-Branche. Dies wurde auch Mitte Juni bei der Business Convention in Fulda wieder deutlich.

„Die Führungskräfte der Compass Gruppe sind zusammengekommen, um die Zukunft des IT-Geschäfts aktiv mit zu gestalten“, eröffnete Dirk Henniges, Geschäftsführer der Compass Gruppe, die vierte Compass Business Convention.
„Die Führungskräfte der Compass Gruppe sind zusammengekommen, um die Zukunft des IT-Geschäfts aktiv mit zu gestalten“, eröffnete Dirk Henniges, Geschäftsführer der Compass Gruppe, die vierte Compass Business Convention.

Hohe Investitionen in Zukunftsthemen aber auch steigende Absatzzahlen, das Geschäft der Compass Gruppe entwickelt sich weiter positiv. Warum, zeigte auch die Business Convention der Gruppe in Fulda. Bei der mittlerweile fast schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung treffen sich alle zwei Jahre die Führungskräfte der Gruppe mit Vertretern ihrer Industrie- und Distributionspartner, um über die Zukunft des IT-Geschäfts zu diskutieren. Auch in diesem Jahr nahmen über 200 leitende Mitarbeiter aus Geschäftsführung, Einkauf, Service & Support und Projektmanagement sowie mehr als 70 Teilnehmer von 22 Vertragspartnern an der Veranstaltung teil. Neben spannenden Themen stand dabei auch das 25-jährige Jubiläum der Gruppe auf der Agenda.

„Die Führungskräfte der Compass Gruppe sind zusammengekommen, um die Zukunft des IT-Geschäfts aktiv mit zu gestalten“, eröffnete Dirk Henniges, Geschäftsführer der Compass Gruppe, die vierte Compass Business Convention. Und dass die Gruppe aktiv das Geschäft gestaltet, zeigt sich nicht nur an der Themensetzung der hochkarätig besuchten Veranstaltung, sondern spiegelt sich auch in den aktuellen Ergebnissen, die Henniges am Vortag der Convention bekannt gab, wider. Im Geschäftsjahr 2012 steigerten die Mitgliedsunternehmen der Gruppe ihren Außenumsatz von 567 auf 646 Millionen Euro. Das gemeinsam abgewickelte Einkaufsvolumen von IT-Infrastruktur-Produkten lag bei 165 Millionen Euro. Auch die Eigenkapitalquote der Unternehmen, die mittlerweile insgesamt 3898 Mitarbeiter beschäftigen, entwickelt sich weiter positiv und stieg 2012 auf über 35 Prozent.

Netzwerken mit Kollegen: Wie wichtig der Austausch untereinander ist, zeigte die Zeit vor und nach der Business Convention, die intensiv für Gespräche genutzt wurde.
Netzwerken mit Kollegen: Wie wichtig der Austausch untereinander ist, zeigte die Zeit vor und nach der Business Convention, die intensiv für Gespräche genutzt wurde.

Zufrieden zeigte man sich auch mit der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Zum Mai konnte das gemeinsam abgewickelte Einkaufsvolumen um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und liegt damit über der von der GfK ermittelten Steigerung des Marktvolumens von 3,4 Prozent. Besonders die nachhaltige Steigerung der Value Add-Umsätze – nach einer Steigerung um 13,2 Prozent im Vorjahr bis Mai um 21 Prozent im Plus – sei entscheidend, freut sich der Compass-Geschäftsführer. „Hieraus generieren wir hochwertige Dienstleistungen mit einer hohen Wertschöpfung.“

Enorme Investition

Die positive Entwicklung erfordert jedoch auch enorme Anstrengungen und Investitionen. So investieren die Mitgliedsunternehmen der Gruppe im Rahmen der Qualifizierungsoffensive DPO (Document Process Outsourcing) weiter intensiv in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Daneben investiert die Gruppe auch in Applikationen wie das System-Monitoring-Tool „CompassView“, das deutlich überarbeitet wurde und die Produktivität der Supportabteilungen erhöhen soll. Das eingesetzte Tool zur Überwachung der IT-Infrastruktur ist eine Entwicklung des Compass-Gesellschafters SHD, Systemhaus Dresden. Vorlage für die Etablierung des IT-System-Monitoring-Konzepts war das Erfolgsmodell „FleetCockpit“ aus dem Arbeitskreis Paper-Output-Management, mit dem bereits über 80 000 Druck- und Kopiersysteme aktiv vertraglich betreut werden.

Als eines der ersten Unternehmen im Markt hat die Compass Gruppe bereits frühzeitig auf den Einsatz von Flottenmanagementlösungen im Managed-Print-Services-Geschäft gesetzt. „Die am Markt verfügbaren Tools zur Unterstützung unserer Prozesse sind alle mangelhaft. Ob es die von uns eingesetzte Software Printfleet ist oder auch alle übrigen zur Zeit verfügbaren Lösungen von Herstellern oder ERP-Anbietern“, weiß Henniges, „keiner kennt die für den Handel relevanten Prozesse gut genug.“ Die Compass Gruppe hat bereits vor zwei Jahren aus dieser Erkenntnis heraus damit begonnen, eine Middleware, den so genannten „MIF Analyzer“ zu entwickeln. (MIF = Maschinen im Feld). Dieser filtert die gelieferten Daten der Flottenmanagementsoftware und bereitet sie so auf, dass sie für die Prozesssteuerung nutzbar sind. Bereits über 700 000 Euro hat die Gruppe eigenen Angaben zufolge in diese Lösung investiert. Um den erreichten Entwicklungsvorsprung am Markt zu halten, soll nun ein Entwicklungspartner gesucht werden.

Spannende Produkte und Lösungen aber auch Networking mit Industrie und Distribution standen bei der Business Convention der Compass Gruppe auf der Agenda.
Spannende Produkte und Lösungen aber auch Networking mit Industrie und Distribution standen bei der Business Convention der Compass Gruppe auf der Agenda.

Neben den Themen rund ums Document Process Outsourcing befasst sich die Gruppe aber auch mit weiteren Zukunftsthemen. Unter dem Arbeitstitel „Cloud ready“ beschäftigt sich ein Teil der Unternehmen mit den Geschäftsmodellen rund um die Cloud. Dabei wurden nicht nur relevante Marktthemen, Vorgehensmodelle sowie passende vertriebliche Anreizsysteme diskutiert, sondern auch, welche Angebote für alle Unternehmen etabliert und weiter systematisiert werden können, um auch hier von der Schwarmintelligenz der Gruppe zu profitieren.

Wie wichtig der Compass Gruppe die Zukunftsthemen sind, zeigt sich nicht nur in der Compass Academy, wo man aktiv gegen den drohenden Fachkräftemangel vorgeht, sondern auch in der neuen Arbeitsgruppe „Next Generation“. Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Berechenbarkeit seien Tugenden, auf die der deutsche Mittelstand im wesentlichen baue, weiß Henniges. Gerade das Thema Nachhaltigkeit unterstützt die Gruppe mit einer neuen Initiative. Teilnehmer sind Familienangehörige oder Mitarbeiter, die für die Unternehmensnachfolge vorgesehen sind beziehungsweise sich mit dieser Fragestellung befassen. Die Initiative befasst sich deshalb mit den Herausforderungen rund ums Thema Unternehmensnachfolge, bereitet die Teilnehmer auf diese Herausforderungen vor und gestaltetet damit auch die Zukunft der Compass Gruppe.

Aber auch darüber hinaus standen bei der Veranstaltung in Fulda noch zahlreiche weitere Themen und Workshops auf der Agenda. Und so nutzten die Teilnehmer aus Handel und Industrie die Convention-Messe sowie die anschließende Abendveranstaltung, um sich über interessante Themen auszutauschen und ihre Geschäftsbeziehungen weiter zu vertiefen. In den Tagen vor und nach der gemeinsamen Veranstaltung mit den Partnern fanden weitere elf Sitzungen von Facharbeitskreisen und Gremien der Gruppe statt.

www.compassgruppe.de

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