BusinessPartner PBS

„Angebot wirkt besser sortiert“

Ein Pilotprojekt zum Category Management, dem konsumentenorientierten Optimieren von Warengruppen, führen Handels- und Industrieunternehmen der PBS-Branche durch. Zielrichtung sind „kundenfreundliche Sortimente“.

Von verbesserten Geschäftsergebnissen durch mehr Kundenzufriedenheit soll auch die PBS-Branche verstärkt profitieren – und sie setzt darum auf das Category Management (CM). Aktuell führen, unter der Leitung des Dienstleisters GS1 Germany, Handels- und Industrieunternehmen der Branche ein erstes CM-Pilotprojekt für den PBS-Fachhandel durch. Von Handelsseite beteiligen sich die Kooperationen Soennecken und Prisma gemeinsam mit sieben ausgewählten Pilothändlern. Auf der Industrieseite nehmen sieben renommierte Markenartikelhersteller teil, die als so genannte „Category Advisor“ für eine klar definierte Kategorie den Handel unterstützen.

Erste Optimierungen zeigen bereits deutliche Fortschritte.
Erste Optimierungen zeigen bereits deutliche Fortschritte.

Erste Optimierungen zeigen bereits deutliche Fortschritte.Ziel dieses Projektes ist es, den Einsatz von CM unter Berücksichtigung der spezifischen Branchenanforderungen in der Praxis zu testen. Grundvoraussetzung dafür ist eine valide Datenbasis. Dazu wurden bei den Potenzial- und Sortiments-Analysen neben den Scannerdaten der Pilot-Händler auch die vorhandenen Paneldaten berücksichtigt.

Auf der Arbeitstagung des Forum Bürowirtschaft am 6. Mai in Köln hatte Thorsten Streppelhoff, Geschäftsführer der Edding International GmbH, das Projekt erstmals einem breiten Branchen-Publikum vorgestellt. Basis sind verschiedene Stufen der Marktforschung und Kundenbefragung. Dabei geht es unter anderem um die Fragen: • Nach welchen Gesichtspunkten unterscheidet der Verbraucher „PBS“? • Welche Segmentierung und logische Platzierung erwartet der Verbraucher im PBS-Fachhandel? • Wie bewertet der Verbraucher die Veränderungen einer optimierten Warengruppen-Definition und -Platzierung im Geschäft?

Im Juli hat bereits die Umsetzungsphase begonnen, in der die Pilot-Geschäfte gemäß den gemeinsam entwickelten Sortiments- und Platzierungsempfehlungen für die Kategorien Bürobedarf und Schule umgebaut werden. „Aus Käufersicht wirkt das Angebot im PBS-Fachgeschäft besser sortiert. Die Kunden sind zufrieden, weil sie die gesuchten Artikel eigenständig an erwarteter Stelle im Geschäft vorfinden und sich leichter orientieren können“, so die ersten Ergebnisse. Handel und Industrie sollen von den gewonnenen Erkenntnissen profitieren, indem sie die Sortimentszusammensetzung, die Regalanordnung in den Geschäften sowie die Artikelplatzierung in den Regalen weiter optimieren.

Die PBS-Branche steht erst am Anfang der Implementierung von Category Management mit dem Ziel, die Zufriedenheit ihrer Kunden und zu-dem ihre Ergebnisse zu verbessern. Bereits während des Projektverlaufs konnten weitere Optimierungspotenziale identifiziert werden wie zum Beispiel Artikelstammdatenmanagement oder elektronischer Datenaustausch (EDI).

Auf vielfache Anregung bietet GS1 Germany im November Seminare zu den Themen „GS1-Standards in der PBS-Branche“ und „CM“ an. Weitere Informationen dazu sind auf der GS1-Website zu erhalten.

www.gs1-germany.de

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