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„Unsere Zielgruppe wächst“

Dataplus produziert ausschließlich am Standort Deutschland – für das Thema „Made in Germany“ sieht Vertriebsleiter Thorsten Kück bei den Händlern noch unausgeschöpfte Potenziale.

Thorsten Kück, Vertriebsleiter bei Dataplus
Thorsten Kück, Vertriebsleiter bei Dataplus

Welche Resonanz auf das Thema „Made in Germany“ erlebt Ihr Außendienst beim Fachhandel?

Es gibt eine durchgängig positive Resonanz. Fachhandel und Außendienst verstehen „Made in Germany“ als ein wichtiges Produktmerkmal und Verkaufsargument. Es steht nicht nur für Qualität sondern immer mehr auch für eine Philosophie, die ein Unternehmen verfolgt. Allerdings transportiert der Handel dieses Thema gegenüber seinen Kunden zum Teil recht leise. Manchmal hat man den Eindruck, als empfinde es der Handel als zu gewagt, über „Made in Germany“ zu reden.

Aber wie kann denn der Fachhandel mit dem Thema „Made in Germany“ punkten? Wie kann er es seinem Kunden nahebringen?

Die Frage wird oft gestellt, lässt sich aber nicht allgemeingültig beantworten. Es wäre natürlich übertrieben, würde der Fachhandel teure Kampagnen fahren, um auf Produkte „Made in Germany“ hinzuweisen. Jedem Endkunden sollte es selbst überlassen sein, für welche Produkte er sich entscheidet. Dafür muss er aber die relevanten Informationen bekommen. In der Argumentation, auch am POS, konzentriert sich alles fast nur noch auf den Preis. Interessant wäre bestimmt der Versuch mit einer „Made in Germany“-Ecke im Verkaufsraum, im Katalog oder auf der Internetseite. Dann sollte man den Endkunden entscheiden lassen, wie er darauf reagiert. Vielleicht habe ich ja jetzt Kunden und Lieferanten-Kollegen auf eine Idee gebracht, die sich gemeinsam weiter ausbauen lässt.

Produktion am Standort Pfullendorf: stolz auf die Eigenständigkeit
Produktion am Standort Pfullendorf: stolz auf die Eigenständigkeit

Manchem Kunden mag es allerdings genügen, wenn Preis und Qualität stimmen. Glauben Sie, dass die Kundschaft auf das Thema Herkunft von Produkten anspricht?

Es gibt eine Menge Kunden, denen die Herkunft der Produkte wichtig ist. Auch wenn sie nicht in der Mehrheit sind, so kann man sie als eine Zielgruppe ansprechen. Und was wollen wir anderes im Verkauf, als eine Zielgruppe mit klaren Aussagen anzusprechen? Reine Preiskäufer werden nie offen sein für das Argument „Made in Germany“, denn sie haben sich für das Argument Preis entschieden. Es werden aber immer mehr Käufer auf die Herkunft der Produkte achten. Bei Dataplus sind wir der Überzeugung, dass „Made in Germany“ wichtig ist. Darum konzentrieren wir uns auf dieses Marktsegment.

Dataplus hat sich auf die Präsentationsprodukte aus Polypropylen spezialisiert – auf Kundenwunsch auch in kleinen Stückzahlen.
Dataplus hat sich auf die Präsentationsprodukte aus Polypropylen spezialisiert – auf Kundenwunsch auch in kleinen Stückzahlen.

Was bedeutet „Made in Germany“ im Unternehmen Dataplus konkret?

Bei uns ist alles „Made in Germany“. Die Produktion zählt zu unseren Kernkompetenzen. Wir sind stolz darauf, eigenständig am Standort Pfullendorf zu produzieren. Bei der Entwicklung neuer Produkte ist für uns die Frage der „Produzierbarkeit“ maßgeblich. Wir bieten nur Produkte, die mit deutschen Kostenstrukturen zu marktüblichen Preisen hergestellt werden können. Das beschränkt uns vielleicht im einen oder anderen Fall in der Sortimentszusammenstellung. Aber genau das betrachten wir als Herausforderung und Aufgabe: Nämlich Artikel zu schaffen und anzubieten, die einen so hohen Nutzen haben, dass sie in Deutschland hergestellt werden können.

Dataplus GmbH

Hesselbühl 5

88630 Pfullendorf

Telefon 07552/2609-0

www.dataplus.de

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