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Optimistischer Start ins Jahr

Eine trotz der Wirtschaftslage gute Stimmung bei Ausstellern wie Besuchern und nur geringfügig zurückgegangene Besucherzahlen prägten die regionalen Ordermessen in Hamburg, Dortmund und München.

Fröhlich-bunter Retro-Look war ein wichtiges Thema in der PBS-Halle der „early bird“ in Hamburg.
Fröhlich-bunter Retro-Look war ein wichtiges Thema in der PBS-Halle der „early bird“ in Hamburg.

Fröhlich-bunter Retro-Look war ein wichtiges Thema in der PBS-Halle der „early bird“ in Hamburg.Dabei gab es bei allen drei Messen durchaus eine Reihe von Veränderungen in Ablauf bzw. Konzept: So präsentierten sich nach 45 Jahren die H.E.T. Hamburger Einkaufstage erstmals unter dem neuen Namen „early bird“. Auch das Messekonzept mit nach Themen aufgeteilten Ausstellungsbereichen sowie ein Großteil der Messehallen waren komplett neu. Messeleiter Volker König: „Das neue Messe-Konzept wurde gut angenommen. Sowohl von den Ausstellern als auch von den Besuchern gab es kaum Beschwerden. Im Gegenteil: Die Besucher freuten sich über kürzere Wege und eine größere Übersichtlichkeit.“ Allerdings war ein Besucherrückgang von 5,4 Prozent (8 231 Firmen bzw. 16 952 Einzelpersonen) zu verzeichnen. Die Wirtschaftskrise sei jedenfalls kein großes Thema gewesen. „Die Stimmung“, so König weiter, „war sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern insgesamt positiv.“

Drei statt vier Tage, Themen-Hallen und erstmals Eintritt: Auch die Innowa setzte auf die konsequente Umsetzung ihres neuen Konzepts – und schaffte damit nach Einschätzung der Veranstalter eine echte Punktlandung. Nahezu 14 500 Fachhändler kamen in die Dortmunder Westfalenhallen. Erstmals wurde dabei Eintritt genommen. „Wir wollen so gewährleisten, dass Fachbesucher unter sich sind – und die Gespräche mit den Ausstellern haben gezeigt, dass die sogenannten ,Seh-Leute’ wirklich kein Thema waren an den drei Messetagen“, unterstreicht Ausstellungsleiterin Elke Frings. Zur Verkürzung hatte es im Vorfeld die eine oder andere kritische Stimme gegeben – aber im Nachhinein zeigte sich, dass der Fachhandel seinen Terminplan der neuen Tagesfolge angepasst hat.

Frische Farben quer durch alle Sortimente waren auch auf der Innowa in Dortmund zu sehen.
Frische Farben quer durch alle Sortimente waren auch auf der Innowa in Dortmund zu sehen.

Frische Farben quer durch alle Sortimente waren auch auf der Innowa in Dortmund zu sehen.Die 93. TrendSet – die Internationale Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart – ging in München mit einem guten Ergebnis zu Ende – trotz prognostizierter schwieriger Wirtschaftslage und des sehr frühen Messetermins. Insgesamt wurden der Branche auf der TrendSet knapp 2 300 internationale Markenkollektionen präsentiert. Durch das Zusammenwachsen der TrendSet mit „mustermarkt münchen“ und „bijoutex münchen“ waren das Angebot und die Ausstellungsfläche gegenüber der letztjährigen Januarmesse deutlich gewachsen. Insgesamt zählte die TrendSet 35 085 Fachbesucher „aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Norditalien sowie den angrenzenden EU-Mitgliedsländern – ein leichter Rückgang um 4,79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Über das gute Orderverhalten und die Zufriedenheit der Aussteller freute sich Klaus Pannier, Geschäftsführer der TrendSet: „Allen Unkenrufen zum Trotz sind unsere Besucherzahlen und die Einkaufsvolumina stabil geblieben. Auch zeigt es uns, dass wir mit unserem Messekonzept absolut richtig liegen – ganz nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das stimmt uns optimistisch.“

www.earlybird-messe.de, www.innowa-dortmund.de, www.trendset.de  

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