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Grün kaufen ist „in”. Die Produkte mit der besten Ökobilanz zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Orientierung dabei bietet der Versandhändler Memo mit seinem nach ökologischen Gesichtspunkten zusammengestellten Sortiment.

Jürgen Schmidt, Gründer und Vorstandssprecher der Memo AG
Jürgen Schmidt, Gründer und Vorstandssprecher der Memo AG

Jürgen Schmidt, Gründer und Vorstands-sprecher der Memo AGAuf den ersten Blick ist die Memo AG ein Versandhändler wie viele andere auch. Es gibt die komplette Palette an Büro- und Schulbedarf, Büromöbel, sogar eine Eigenmarke mit rund 400 Produkten. Doch auf den zweiten Blick unterscheidet sich das unterfränkische Unternehmen erheblich von den meisten anderen Versandhändlern, denn das komplette Sortiment ist nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien zusammengestellt. Und der Claim der Memo AG „Nachhaltig gut“ wird konsequent umgesetzt: Inzwischen gilt das Unternehmen durch verschiedene Maßnahmen als „klimaneutral“.

Untrennbar mit dem Erfolg des Unternehmens verbunden ist der Name Jürgen Schmidt. Der Gründer und heutige Vorstandssprecher der Memo AG startete allerdings ganz klein: 1980 organisierte der damalige Gymnasiast Sammelbestellungen für Schulhefte aus Recyclingmaterial für seine Mitschüler. Nach dem Abitur entstand daraus ein regionaler Großhandel für ökologische Schreib- und Papeteriewaren, aus dem dann im Laufe der Zeit die Memo AG wurde – ein Betrieb mit heute 90 Mitarbeitern, einem europaweiten Vertrieb und 14,6 Millionen Euro Jahresumsatz.

Jedes Paket, das das Memo-Lager in Greußenheim verlässt, wird klimaneutral verschickt. Beim Transport entstehende CO2-Emissionen werden berechnet und durch die Förderung von Umweltschutzprojekten ausgeglichen.
Jedes Paket, das das Memo-Lager in Greußenheim verlässt, wird klimaneutral verschickt. Beim Transport entstehende CO2-Emissionen werden berechnet und durch die Förderung von Umweltschutzprojekten ausgeglichen.

Jedes Paket, das das Memo-Lager in Greußenheim verlässt, wird klimaneutral verschickt. Beim Transport entstehende CO2-Emissionen werden berechnet und durch die Förderung von Umweltschutzprojekten ausgeglichen.„Für den größten Umsatzanteil sorgen nach wie vor gewerbliche Kunden“, so Jürgen Schmidt, „der Schwerpunkt liegt bei jüngeren, innovativen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, aber auch bei Verbänden und Institutionen.“ Auch das noch junge Geschäft mit den Privatkunden wächst: „Der Bereich macht inzwischen europaweit etwa 20 Prozent unseres Umsatzvolumens aus“, so Schmidt weiter.

Sorgfältig fällt die Auswahl der gelisteten Produkte aus: Als Leitfaden bei der Produktrecherche dient den Einkäufern bei Memo ein detaillierter, 16-seitiger Fragebogen, mit dessen Hilfe die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der Produkte während der gesamten Wertschöpfungskette recherchiert werden. Neben den ökologischen Aspekten spielen aber auch Qualität, Langlebigkeit und der Preis bei Memo eine große Rolle: „Im Privatkundenbereich überwiegen beispielsweise junge Familien aus der Mittelschicht, die beim Einkaufen schon aufs Geld achten müssen“, erklärt Jürgen Schmidt. Das Miteinander von Wirtschaftlichkeit und Ökologie gilt dann auch für interne Prozesse: So sank durch die Einführung eines digitalen Dokumenten-Management-Systems, bei dem alle ausgehenden Rechnungen, Lieferscheine oder Gutschriften nur noch digital archiviert werden, der Papierverbrauch bei Memo um über 20 Prozent.

www.memo.de

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