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Infos über Frischfaserpapiere

In Büropapier-Ausschreibungen wird aus Umweltgründen oft rein auf Recyclingpapiere gesetzt. Doch auch Papiere aus frischer Holzfaser weisen heute eine gute Umweltbilanz auf, erklärt der finnische Papierhersteller Metsä Board in einer aktuellen Broschüre.

Umweltverträgliches Papier – das könne inzwischen sowohl ein Recycling- als auch ein Frischfaserpapier sein. „Unter dem Strich zählt die Umweltbilanz eines Produktes“, betont der Hersteller – und da seien heute auch Frischfaserpapiere vorne mit dabei. Die Papierproduzenten hätten besonders im Frischfaserbereich in den letzten Jahren Produktneuheiten auf den Markt gebracht, die von Umweltorganisationen nachgewiesenermaßen gleiche oder zum Teil bessere Umweltwerte erzielen als Recyclingpapiere, jedoch aufgrund veralteter Ausschreibungen nicht angeboten werden können, beklagt das Unternehmen.

Broschüre „Papier – Fakten statt Meinungen“ aus dem Hause Metsä: Papiereinkauf ganzheitlich betrachten
Broschüre „Papier – Fakten statt Meinungen“ aus dem Hause Metsä: Papiereinkauf ganzheitlich betrachten

Viele beispielsweise glaubten, dass die Produktion von Papier Wälder zerstöre – in Europa jedoch nehme die Waldfläche zu. Dabei versorge sich Europa vorwiegend aus eigenen Quellen: 94 Prozent des verbrauchten Papiers in Europa werde überwiegend mit Holz aus Nordeuropa hergestellt. Zugleich sei ein Großteil der europäischen Wälder mit Umweltzeichen zertifiziert und werde nachhaltig bewirtschaftet. Heute sind schon 56 Prozent aller europäischen Wälder durch FSC oder PEFC zertifiziert. In Afrika oder Asien seien es erst ein Prozent. Aufgrund der Ausschreibungskriterien ist Recyclingpapier vielfach zum Standard geworden. Viele Einkäufer glauben, mit der Anschaffung von Recyclingpapier auf der sicheren, nämlich umweltfreundlichen Seite zu sein. Dabei werde häufig vergessen, dass es zur Produktion eines Recyclingpapiers immer wieder neuer Frischfasern bedarf, weil Papiere im Durchschnitt nur fünfmal recycelt werden können. Nach Ansicht mancher Umweltorganisationen sollte daher Recyclingpapier statt für Büropapier besser für Toilettenpapier und Taschentücher eingesetzt werden, also für Anwendungen, die den Recyclingkreislauf endgültig beenden. Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass auch das Papierrecycling nicht ohne Umweltauswirkungen bleibt: Auch im Recyclingprozess werden Chemikalien, Energie und Wasser benötigt, fallen Transporte an. Die Broschüre „Papier – Fakten statt Meinungen“ kann per E-Mail unter info@office-papers.com angefordert werden.

www.metsaboard.com

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