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„Konsequent ökologisch“

Dieses Unternehmensprinzip setzt der Rebuilt-Toner-Hersteller Pedro Schöller Printservice auch am eigenen Packtisch um. Der Großteil der Recycling-Toner-Kassetten tritt seine Reise zum Kunden in passgenauen „Faser-Formteilen“ an.

Diese an Eierkartons erinnernden Verpackungselemente umfassen die empfindlichen Kassetten von rechts und links und fixieren sie sicher in den Kartons.

Sie sind das Recyclingprodukt aus dem unvermeidlich hohen Papierverbrauch des Unternehmens: Schließlich gehen bei Pedro Schöller alle Kartuschen nach dem Produktionsprozess zur Einzelstückprüfung in die Qualitätssicherung. Nur wenn die Tonerkassette mehrere Seiten einwandfrei bedrucktes Papier liefert, verlässt die Kartusche den Produktionsstandort in Eschweiler bei Aachen. Auf diese Weise verbraucht das Unternehmen allerdings Monat für Monat bis zu zwei Millionen Blatt Papier.

Das bedruckte Papier aus der Qualitätssicherung ist der Rohstoff für die Faserformteile, die bei einem Zulieferbetrieb aus einem Papier-Wasser-Brei ohne Zusatz weiterer Chemikalien und Bindemittel entstehen – und dann ein zweites Mal bei Pedro Schöller Printservice sinnvoll eingesetzt werden.

Die Faser-Formteile, mit denen die Druckerkassetten von Pedro Schöller Printservice beim Transport geschützt werden, sind ein Recyclingprodukt: Sie werden aus dem bei der Qualitätssicherung anfallenden Altpapier eigens hergestellt.
Die Faser-Formteile, mit denen die Druckerkassetten von Pedro Schöller Printservice beim Transport geschützt werden, sind ein Recyclingprodukt: Sie werden aus dem bei der Qualitätssicherung anfallenden Altpapier eigens hergestellt.

Die Faser-Formteile, mit denen die Druckerkassetten von Pedro Schöller Printservice beim Transport geschützt werden, sind ein Recyclingprodukt: Sie werden aus dem bei der Qualitätssicherung anfallenden Altpapier eigens hergestellt.Wegen der breiten Produktpalette ist eine Vielzahl verschiedener Formteile nötig, von denen es dann jeweils eine rechte und eine linke Variante gibt. In der Ökobilanz schneiden die „Eierkartons“ nach Angaben des Unternehmens besser ab als herkömmliche Styropor-Verpackungselemente: Sie sind einerseits selbst schon ein Recyclingprodukt und können andererseits als Altpapier in den Rohstoff-Kreislauf zurückgegeben oder einfach kompostiert werden.

Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass die Druck-Kassetten von Pedro Schöller Printservice auf ihrem Transportweg gut geschützt sind. Die Knautschzone der Formteile federt im Falle eines Falles einen großen Teil der Bewegungsenergie ab und hilft damit wirkungsvoll, Schäden am Transportgut zu vermeiden. Die verpackten Tonerkassetten sollen so ohne weiteres die Fallprüfung nach DIN EN 22248 (den sogenannten „Droptest“) bestehen.

Durch die vergleichsweise hohen Entwicklungs- und Werkzeugkosten ist diese Verpackung jedoch unterm Strich etwas teurer. Ein Nachteil, den Unternehmer Pedro Schöller allerdings im Sinne der Unternehmensziele Umweltschutz und Qualitätssicherung in Kauf zu nehmen bereit ist: „,Qualität gewinnt’ ist seit der Firmengründung unser Konzept. Qualität beschreibt aber nicht nur die Funktionsweise eines Produktes – es ist vielmehr das Streben nach Perfektion in allen Bereichen. Dazu gehört auch eine sichere und umweltfreundliche Verpackung.“

www.printservice.de

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