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Steelcase steigert Umsatz zweistellig

Der Büromöbelhersteller konnte seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um zehn Prozent auf 166,6 Millionen Euro steigern. Das Betriebsergebnis sank jedoch aufgrund hoher Investitionen in die Produktentwicklung.

Mit einem Zuwachs von 13,7 Prozent verzeichnet der Inlandsumsatz einen deutlich höheren Anstieg als der Branchendurchschnitt. Der Auslandsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent. Durch den geringeren Aufschwung im Auslandsgeschäft ist der Exportanteil der Steelcase Werndl AG im System- und Sitzmöbelgeschäft im Vergleich zum Vorjahr von 38 Prozent auf 35,9 Prozent gesunken.

Insgesamt verzeichnet die deutsche Tochtergesellschaft des Büromöbelherstellers Steelcase Inc. bei „ergonomischen Sitzmöbeln“ im Inland einen stärkeren Umsatzzuwachs (+18,9 Prozent) als bei den „Systemmöbeln“ (+12,2 Prozent). Der Anteil des Sitzmöbelumsatzes am Gesamtumsatz beträgt damit 23 Prozent im Inland. Stärkster Geschäftsbereich des Unternehmens ist nach wie vor das Systemmöbelgeschäft mit Tischen, Stauraum- und Konferenzmöbeln sowie Trennwandsystemen.

Dämpfend auf das Betriebsergebnis haben sich eine gestiegene Materialeinsatzquote aufgrund von Preissteigerungen bei Melaminplatten, Stahl und Verpackung ausgewirkt. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit sank somit auf 852 000 Euro.

Das Unternehmen blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. Henning Figge, Vorstandssprecher der Steelcase Werndl AG: „Die hohen Wachstumsraten des ersten Halbjahres werden sich zwar nicht über das Gesamtjahr halten lassen. Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2011/ 2012 von einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich aus. Eine Herausforderung für unsere Preispolitik werden die weiterhin steigenden Materialkosten bleiben.“

Kontakt: www.steelcase.com

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