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Kundenrückgewinnung spielt fast keine Rolle

Nur 13 Prozent aller Unternehmen betreiben systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement. Dies ist das Ergebnis einer Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft.

Mit einer planmäßigen Reaktivierung verlorener Kunden haben sich 48 Prozent der befragten Unternehmen nach eigenen Angaben noch nie, 39 Prozent höchstens punktuell befasst, dies teilt das Beratungsinstitut Anne Schüller Marketing Consulting mit. Nur bei knapp einem Drittel der Befragten wird die Kundenfluktuationsrate regelmäßig gemessen. Demnach zeigen die meisten Unternehmen keinerlei Interesse an ihren abwandernden Kunden und lassen diese ohne jeglichen Rückholversuch einfach ziehen.

Angesichts steigernder Kosten für die Neukundengewinnung und nachlassender Kundenloyalität sei dieses Ergebnis alarmierend. „Untersuchungen und Praxisberichte zeigen immer wieder, dass ein großer Teil der abtrünnigen Kunden bereit ist, zurückzukehren, würde man sich nur ein wenig um sie bemühen“, bekräftigt die Beraterin Anne Schüller

Systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement nach Betriebsgröße
Systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement nach Betriebsgröße

Systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement nach BetriebsgrößePlanmäßig betriebene Kundenrückgewinnung kann sich nach Angaben Schüllers zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil entwickeln. Denn die durch systematische Rückgewinnungsaktionen gewonnenen Erkenntnisse helfen nicht nur, den Kundenstamm zu vergrößern, sie brächten Unternehmen auch dazu, zukünftig präventiv tätig zu werden. „Im Vergleich zur Neukundengewinnung liegt der Aufwand, einen verlorenen Kunden zu reaktivieren, bei 20 bis 30 Prozent“, rechnet Schüller vor.

Kundenfluktuation nach Betriebsgröße
Kundenfluktuation nach Betriebsgröße

Kundenfluktuation nach BetriebsgrößeWeitere Informationen zu diesem Thema unter: www.kundenrueckgewinnung.com.

Kontakt. www.anneschueller.de

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