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Schaden durch Falschgeld weiter gesunken

  • 14.07.2009
  • Monitor
  • Jörg Müllers

Der in Deutschland durch Falschgeld entstandene Schaden ist im ersten Halbjahr 2009 weiter gesunken. Die Bundesbank registrierte in diesem Zeitraum eine Schadenssumme von rund 1,6 Millionen Euro.

Im zweiten Halbjahr 2008 hatte der Wert noch rund 1,7 Millionen Euro betragen. Grund für diese Entwicklung ist der deutliche Rückgang an Fälschungen von 100 Euro- und 200 Euro-Banknoten. Die Anzahl falscher Euro-Banknoten insgesamt ist im gleichen Zeitraum mit 24 344 um rund 17 Prizent im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr gestiegen. „Deutschland liegt mit rund sechs Fälschungen auf 10 000 Einwohner pro Jahr nach wie vor weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raums“, betont Helmut Rittgen, in der Bundesbank für den Zentralbereich Bargeld zuständig. Weiter fortgesetzt hat sich der bereits im vergangenen Jahr registrierte Anstieg der Fälschungen der 20 Euro-Banknoten. Dagegen hat sich bei den 100 Euro-Banknoten eine Trendwende zum Besseren ergeben. Am häufigsten gefälscht werden aber 50 Euro-Banknoten. Im ersten Halbjahr 2009 hat die Bundesbank außerdem 32 868 falsche Euro-Münzen registriert, ein Rückgang um rund 15 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr. Damit kommen in Deutschland auf 10 000 Einwohner pro Jahr rund acht falsche Münzen. Um Falschgeld sicher erkennen zu können, gibt es kostenlosen Schulungsangebote der Bundesbank, darunter auch ein Lernprogramm auf CD-Rom.

Kontakt: www.bundesbank.de

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