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Neue Umfrage enthüllt Defizite bei Green-IT

  • 16.07.2012
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Kostengründe verhindern eine weitere Verbreitung von Green-IT in deutschen Unternehmen, dies hat eine Studie des Softwareunternehmens Faronics festgestellt.

Laut der Studie gibt es eine erhebliche Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Energieffizienz der IT-Infrastruktur in Deutschland: Während 71 Prozent der Befragten ihr Unternehmen als „grün“ in Bezug auf die IT-Effizienz einschätzten, gibt es nur in 30 Prozent der Unternehmen konkrete Maßnahmen, die diesen Anspruch unterstützen. Die Gründe für diese Wirklichkeitslücke sind laut der Untersuchung vor allem der Zeit- und Kostenaufwand, den Unternehmen bei der Implementierung von Green IT-Maßnahmen befürchten. Zwei von drei Unternehmen, in denen es keine Richtlinien zur Energieeffizienz gibt, gaben dies als Begründung an.

Einfache, nicht kontrollierte Richtlinien sind allerdings vergleichsweise weit verbreitet: 64 Prozent der Befragten geben an, es herrsche in ihrem Unternehmen die interne Vorgabe, dass die Rechner bei Nichtbenutzung heruntergefahren werden sollen. Vier von fünf Befragten waren außerdem der Ansicht, dass sich die Mitarbeiter in ihrem Unternehmen daran halten, und dass es selten vorkommt, dass inaktive Computer nicht heruntergefahren werden. „Green-IT ist ein Begriff, der in vielen Unternehmen in engem Zusammenhang mit Energiesparmaßnahmen im Rechenzentrum steht. Natürlich ist das ein Schritt in die richtige Richtung – aber dieser Gedanke lenkt von wertvollen Basismaßnahmen wie eben zum Beispiel dem Herunterfahren inaktiver Rechner ab“, kommentiert Bimal Parma, Vice President Product Marketing bei Faronics, die Studie.

Kontakt: www.faronics.com

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