BusinessPartner PBS

POS-Medien geben den „Final Push“ zum Kauf

  • 22.01.2008
  • Monitor
  • Elke Sondermann

Gegen die vermeintlichen Allzweckwaffen TV-Werbung oder Print haben es neue Medien immer noch schwer, sich in den Köpfen der Entscheidungsträger durchzusetzen.

Neben den vielfältigen Möglichkeiten im Online- und Mobilemarketing, den Direktmarketingmaßnahmen, den Out-Of-Home Medien und den VkF-Maßnahmen sind die Medien am POS ein weiterer Baustein im Mediamix der Werbetreibenden.

Inwieweit sich diese Medien in den letzten Jahren etablieren konnten und welche Ziele die Werbetreibenden mit ihrem Einsatz verbinden, wurde nun zum zweiten Mal mit der Status Quo Erhebung at-retail-media 2007 vom Institut für Handelsforschung überprüft. Im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2005 werden die Medien am POS verstärkt als letztes Signal vor dem Kauf (final push) eingesetzt und gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn auch auf niedrigem Niveau. Außerdem kommt die Studie zu dem Schluss, dass sich derzeit der Markt den POS-Medien gegenüber aufgeschlossen verhalte und aktiv darüber nachdenke, wie und in welchem Umfang diese Medien zum Einsatz kommen könnten. Im Handel konkretisiert sich dies dadurch, dass für die Umsetzung von Themenwelten und zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses über qualitativ hochwertige Werbeformate am POS diskutiert wird. Das Ergebnis sei in erheblichem Maße davon abhängig, ob sich Hersteller und Handel auf gemeinsame Lösungen verständigen können. Mehr zum Thema „POS Medien: Placebo oder echter Wirkstoff“ erfahren Sie auch im Themenspecial der Februarausgabe von BusinessPartner PBS.

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