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Handel bemängelt schulische Vorbildung

  • 30.03.2012
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Die unzureichende schulische Qualifikation ist das größte Hindernis bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen im Handel. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des HDE unter 850 Betrieben.

Demnach sieht die Hälfte der Befragten die Vorbildung der Jugendlichen als größten Mangel an. Neben der mangelnden Qualifikation der Bewerber gibt es aber auch noch andere Hindernisse bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. So hat nach der Umfrage des Handelsverbands Deutschland rund ein Drittel der Jugendlichen falsche Vorstellungen vom zu erlernenden Beruf. Eine eher untergeordnete Rolle spielen die Qualität und der Zeitaufwand für den Berufsschulunterricht sowie die Ausbildungskosten.

„Die Schulen und die Eltern müssen an dieser Stelle ihrer Verantwortung gerecht werden und den Jugendlichen das nötige Rüstzeug für den Einstieg ins Berufsleben mitgeben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Gleichzeitig spürt der Handel zunehmend die Auswirkungen des demographischen Wandels. „Immer mehr Jugendliche können sich den richtigen Ausbildungsbetrieb aussuchen. Noch bis vor kurzem war die Lage genau umgekehrt. Jetzt kommt es im Konkurrenzkampf um knapper werdende Arbeitskräfte darauf an, dass die Handelsbetriebe sich als gute Ausbilder und Arbeitgeber präsentieren“, so Genth. Im Einzelhandel kommen mehr als 80 Prozent der Führungskräfte aus dem eigenen Nachwuchs. Das zeigt, wie wichtig qualifizierte Auszubildende für die Branche sind.

Kontakt: www.einzelhandel.de

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