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Montblanc zu Millionenstrafe verurteilt

Das Landgericht Hamburg hat die Luxusmarke Montblanc zur Zahlung von einer Million Euro Schadensersatz an ihre ehemalige Tochterfirma verurteilt.

Das Landgericht Hamburg hat Montblanc International zur Zahlung von einer Million Euro Schadensersatz an ihre ehemalige Offenbacher Tochterfirma verurteilt. Die Montblanc Leather war nach dem Verkauf in Karl Seeger Lederwarenmanufaktur umbenannt worden und hatte im September 2010 Insolvenz angemeldet. Die Insolvenzverwalterin verklagte Montblanc. Das Landgericht gab ihr Recht und sah es als erwiesen an, dass Montblanc im Juni 2009 als Noch-Eigentümerin des Lederwarenherstellers an "einer verbotenen Auszahlung" mitgewirkt habe, weil der Kaufpreis in Höhe von 3,2 Millionen Euro aus der Kasse des Kaufobjektes MBL entnommen wurde. MBL gewährte dem Käufer den Betrag als Kredit - eine Forderung, die sich als uneinbringlich erwies. Hierdurch sei das Stammkapital von MBL zum Teil aufgezehrt worden, was laut Gericht zu einer sogenannten Unterbilanz in Höhe von 2,1 Millionen Euro geführt habe. Die Insolvenzverwalterin hatte aus Kostengründen die Klage zunächst auf eine Million Euro begrenzt. Wenn das erstinstanzliche Urteil Bestand hat, wird sie nach Presseinformationen auch die restlichen 1,1 Millionen Euro bei Montblanc einfordern. Montblanc hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Kontakt: www.montblanc.com

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