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GfK: Licht und Schatten im Technik-Markt

  • 14.08.2013
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Der Bürogerätemarkt hat weiter mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen, das Minus betrug im zweiten Quartal 2,2 Prozent, so die Zahlen von GfK Temax.

Auch auf das erste Halbjahr bezogen bewegten sich die Umsätze bei einem Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro und einem Minus von 2,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Umsatzplus verzeichnete der Index für Verbrauchsmaterialien und Beschriftungsgeräte – und deckt sich mit den Ergebnissen, die zu Wochenbeginn die Marktanalysten der IDC veröffentlicht hatten. Insbesondere Kartuschen für Laserdrucker waren gefragt, während der Umsatz mit Tintenpatronen nur minimal die Vorjahresmarke übertraf. „Die wertmäßige Entwicklung der restlichen Warengruppen des Sektors Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien war hingegen negativ“, heißt es bei GfK Temax. Am stärksten sank der Umsatz im Segment der Daten- und Videoprojektoren, einen Grund sieht die GfK bei der Fußball-Europameisterschaft, die die Verkäufe im vergangenen Jahr überdurchschnittlich vorangetrieben hatten.

Chancen für den Fachhhandel

Interessante Ergebnisse zeigen auch die Sektoren Telekommunikation und IT. Mit 16,5 Prozent zweistellig gewachsen ist der TK-Markt im zweiten Quartal 2013. Treiber sind vor allem hochpreisige Smartphones, ihr Anteil an den Gesamthandy-Verkäufen stieg abermals. „Aufgrund des sich dynamisch entwickelnden Mobilfunkzubehörmarktes entstehen diverse neue Segmente, die weiteres Umsatzpotenzial versprechen“, macht die GfK auf neue Umsatzpotenziale für den Fachhandel aufmerksam.

Der Teilmarkt IT verzeichnet hingegen einen Seitwärtstrend: Die Umsätze im ersten Halbjahr stiegen nur um 1,2 Prozent und verweisen auf eine Sättigung. Zwar werden Tablet-PCs stark nachgefragt, die Dynamik schwächte sich jedoch durch die Einführung kleinerer Geräteklassen, neuer Preispunkte und infolge sinkender Durchschnittspreise ab, erklärte die GfK. Der Trend der Miniaturisierung verspricht neue Potenziale, allerdings sind die jungen Technologien bislang nur teilweise in der Lage, Umsatzrückgänge abzufangen.

Kontakt: www.gfktemax.com

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