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early bird erklärt Motive für Umzug

  • 31.07.2013
  • Monitor
  • Stefan Syndikus

Die Hanseatischen Wirtschaftsdienste haben nach der Kritik von Ausstellern an ihren Umzugsplänen für die early bird genauer zu den Motiven Stellung genommen.

Die Umzugspläne hätten zu „vielen positiven Reaktionen, aber auch zu Unverständnis bei den Ausstellern“ geführt, so die HWD in ihrem Schreiben an die Aussteller. Daher wolle man genauer zu den Hintergründen für die Umzugspläne Stellung nehmen. Als einen der Gründe führen die HWD an, dass sich der Veranstalter der Vivanti, H+K, bei der Messe Hannover Termine reserviert habe, um parallel zur early bird von 2014 an eigene Messen zu veranstalten. „Gleichzeitig sind wir informiert worden, dass die Geschäftsführung der Deutschen Messe AG bestrebt war, Messen aus dem Konsumgütersektor anzuwerben und deren Durchführung finanziell zu unterstützen“, heißt es in dem Schreiben. Außerdem laufe der Rahmenvertrag mit der Messe Hamburg zum Jahresende aus, der Abschluss eines neuen Vertrags hätte „zu hohen Mietpreissteigerungen bei unseren Ausstellern geführt“. „Auf Basis unserer Berechnungen, des Mietpreisangebotes der Deutschen Messe AG und unter der Abwägung der Standortfaktoren haben sich der Aufsichtsrat der HWD AG, der Vorstand der HWD AG und die zuständigen Messebereichsleiter nach mehreren intensiven Diskussionen einstimmig für den Wechsel entschieden“, teilten die HWD mit.

Der Veranstalter kündigte ferner an, er wolle mit der Deutschen Messe eine Liste von günstigeren Hotels für Hannover erstellen und den Ausstellern zur Verfügung stellen.

Der Europäische Verband Lifestyle hatte massive Kritik an der Entscheidung der HWD für einen Umzug der early bird nach Hannover geäußert, und unter anderem Bedenken wegen hoher Übernachtungskosten aber vor allem wegen des befürchteten Wegbrechens von Kunden geäußert.

Kontakt: www.hwd-hamburg.de; www.earlybird.de

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