BusinessPartner PBS

Neuausrichtung trägt Früchte

Viel getan hat sich beim Mertinger Unternehmen Sigel. Seit Anfang des Jahres steht die Umsetzung und Implementierung eines neuen Partnerschaftskonzepts für die Handelspartner im Mittelpunkt.

Warenpräsentation der modernen Art: eine Variante der neuen „Style“-Shop-Modulwand
Warenpräsentation der modernen Art: eine Variante der neuen „Style“-Shop-Modulwand

Die vor mehr als drei Jahren eingeleitete strategische Neuausrichtung des Unternehmens hatte den Aufbau einer neuen Sortimentsausrichtung inklusive der damit verbundenen Markenpositionierung zur Folge. „Und dies mit nachhaltigen Konsequenzen für die eigene Organisation wie die Zusammenarbeit mit den Handelspartnern“, wie der für Marketing verantwortliche Geschäftsführer Werner Bögl bestätigt. Neben dem neu strukturierten Bereich der klassischen Büroprodukte, die unter dem Kategorienamen „Workflow“ zusammengefasst sind, wurde und wird sukzessive die neue Kategorie „Style“ mit designbetonten Business-Lifestyle-Produkten mit stilvollen und formschönen Serien mit Leben gefüllt. Im nächsten Schritt geht es darum, einen Kreis definierter Fachhandelspartner von den Möglichkeiten und Chancen der neuen Marken-Welten zu überzeugen.

Wollen den Handelspartnern die neuen Chancen aufzeigen: Werner Bögl (l.) und Robert Bock
Wollen den Handelspartnern die neuen Chancen aufzeigen: Werner Bögl (l.) und Robert Bock

 

Partnerschaftskonzept mit Mehrwert

Basis der langfristig ausgerichteten strategischen Zusammenarbeit mit dem Fachhandel sind Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit eines mittelständischen Lieferanten mit viel Branchen-Know-how und damit „Gespräche auf Augenhöhe“. „Unser Ziel ist, für unsere Handelspartner eine klare Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Faktoren bei bestehenden Sigel-Sortimenten im Bereich der Workflow-Kategorie zu erreichen sowie echte zusätzliche Umsätze mit den neuen Style-Sortimenten nachhaltig zu generieren“, bestätigt Vertriebsleiter Robert Bock den neuen strategischen Ansatz. Der Außendienst versteht sich in diesem Zusammenhang immer mehr als Category- und Konzeptberater mit dem Oberthema Sortimentsoptimierung – „und dies Ganzheitlich unter der Berücksichtung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen“, wie Bock betont.

„Wir bringen die Sortimente beim Händler auf dem neuesten Stand“, so lautet die Ausrichtung vor dem Hintergrund sich verändernder Nachfragebedürfnisse wie beispielweise im Bereich Druckmedien oder Formularbücher. Im ersten Step wurden neue Shop-Lösungen im „Workflow“-Segment mit neuen Präsentationsformen konzipiert: Weg von der Fächer- und hin zur großzügigen und übersichtlichen Frontalpräsentation, lautet die Erfolgsformel, die Produkte SB-fähig zu gestalten. Viele Impulse verspricht Werner Bögl insbesondere mit der Kategorie „Style“: „Wir können unseren Handelspartnern neue, hochwertige Produkte bieten, mit denen er sich von seinen Wettbewerbern abheben kann und die ihm selbst in einem schwierigen Markt eine bessere Wertschöpfung ermöglichen.“

Mit neuen Sortimenten will das Unternehmen auch neue Zielgruppen erreichen. Beispiel: Die Schreibtisch-Accessoires-Linie „eyestyle“
Mit neuen Sortimenten will das Unternehmen auch neue Zielgruppen erreichen. Beispiel: Die Schreibtisch-Accessoires-Linie „eyestyle“

„Style“ steht dabei für Accessoires und Trendprodukte zur ansprechenden Gestaltung des persönlichen Arbeitsumfeldes im Unternehmen oder auch im privaten Umfeld. „Für den Fachhändler bedeutet dies die Chance auf neue Kundenzielgruppen, eine längere Verweildauer, höhere Bon-Werte, Zusatz- und Spontankäufe sowie die Möglichkeit der Wettbewerbsdifferenzierung“, wie Robert Bock ergänzt. Auch für die „Style“-Kategorie wurden spezielle Shop-Konzepte entwickelt, die sowohl bei der Anzahl der Module als auch der Produktzusammenstellung frei kombinierbar sind. Bei den „Style“-Produkt-Welten geht es insbesondere darum, die Sortimente emotional und ansprechend zu präsentieren, um den designbetonten Artikeln die richtige Bühne zu schaffen. Der Sigel-Außendienstberater bietet eine auf den Standort und die Kundenzielgruppen abgestimmte Empfehlung der Sortimentszusammenstellung und -bestückung – und dies für beide Kategorien.

 

Verbindlichkeit als Erfolgsfaktor

Verbindlichkeit sieht Robert Bock als einen entscheidenden Erfolgsfaktor in der Zusammenarbeit mit dem Fachhandel. Entsprechend wurde eine Partnerschaftsvereinbarung konzipiert, in der die Rechte und Pflichten der Partner festgehalten werden. Sigel stellt dabei ein ganzes Paket an aufeinander abgestimmten Marketing- und Abverkaufsunterstützungsleistungen von den Warenpräsentationssystemen über die Sortimentszusammenstellung und regelmäßige Überprüfung bis zu Aktions- und Zweitplatzierungen, Schaufenster-Dekorationen, Mitarbeiterschulungen usw. zur Verfügung. Vom Fachhandelspartner wird ein langfristiges Engagement und vor allem eine aktive Mitarbeit erwartet. Der Händler selbst kann vom Konzept und den inhaltlichen Konzeptbausteinen maßgeblich profitieren. Besondere Unterstützung bietet Sigel zudem im immer wichtiger werdenden Bereich E-Commerce. Werner Bögl: „Das Internet gewinnt ständig an Bedeutung. Wir verfügen über langjährige Web-Erfahrungen und geben unser Know-how gerne weiter bzw. schaffen direkte Verbindungen, von denen der Händler nachhaltig profitieren kann.“

Konsequente Umsetzung der Neuausrichtung bei Sigel: erkennbar auch am neuen Showroom am Firmensitz in Mertingen
Konsequente Umsetzung der Neuausrichtung bei Sigel: erkennbar auch am neuen Showroom am Firmensitz in Mertingen

www.sigel.de

Verwandte Themen
Holger Ellerbrock
Holger Ellerbrock leitet Sigel-Marketing weiter
Optimierte Prozesse als Wettbewerbsfaktor (v.l.):  Manuel und Werner Franken im Neusser Logistikzentrum
Ganz nah dran am Fachhandel weiter
Die Eco-Acryl-Displays sind für kleine Regalelemente im Format 480 x 300 mm und für Standard-Meterregale im Format 970 x 300 mm erhältlich.
Qualität aus der Schweiz – auch in der Großfläche weiter
Orgatec: Sigel zeigt Style fürs Office weiter
Den neuen „Leitz Icon“-Etikettendrucker kann man konventionell bedienen – oder per Smartphone.
Etikettendruck für das mobile Zeitalter weiter
Die i-Box ist mit ihrem puristischen Design ein Blickfang im Büro – und verrät ihre Funktionsweise erst auf den zweiten Blick.
Ablagesysteme: Box ist nicht gleich Box weiter