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Rückenprävention als neues Beratungsangebot

Die Dauphin HumanDesign Group (DHDG) erweitert ihr Dienstleistungsportfolio rund um die Ergonomie-Beratung: Unter dem Motto „Wir machen Ihre Mitarbeiter und Ihr Büro fit“ bietet man Unternehmen ein Fünf-Punkte-Programm für die betriebliche Gesundheitsförderung.

Eine informative Broschüre fasst die wichtigsten Punkte der Dauphin-Ergonomieberatung zusammen.
Eine informative Broschüre fasst die wichtigsten Punkte der Dauphin-Ergonomieberatung zusammen.

Das Thema Rückenprävention rückt im Rahmen eines fortschrittlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements immer mehr in den Mittelpunkt, hat man beim Offenhausener Büroeinrichtungsspezialisten Dauphin erkannt: Immer mehr Arbeitgeber tragen demnach der Erkenntnis Rechnung, dass körpergerecht eingerichtete Arbeitsplätze dazu beitragen, der Entstehung von Rückenleiden vorzubeugen und die damit verbundenen Ausfallzeiten zu vermeiden. Durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die Kosten eines einzigen Fehltags eines Mitarbeiters im Unternehmen mit einigen Hundert Euro kalkuliert werden müssen. Daraus resultiert ein wachsender Bedarf in Unternehmen nach Unterstützung rund um die gesunderhaltende Arbeitsplatzgestaltung. Um dieser Nachfrage zu begegnen, hat man bei Dauphin den Bereich Dienstleistungen ganz neu aufgesetzt: „Da gab es bisher eine Lücke, in der wir unsere Kompetenz unter Beweis stellen können“, sagt Susanne Weber, „SAP verkauft Schulungen zu ihrer Software, wir bieten die Ergonomieberatung – das ist im Grunde genommen das gleiche.“ Die ausgebildete Physiotherapeutin und geprüfte Ergonomie-Beraterin verantwortet das erweiterte Dienstleistungsangebot, das aber keinesfalls nur als After-Sales-Tool verstanden werden soll. Ihr herstellerunabhängiger und produktneutraler Beratungsansatz zielt darauf ab, ein ideales Verhältnis zwischen dem arbeitenden Menschen, seinen Arbeitsmitteln und Aufgaben zu schaffen. „Eine professionelle Arbeitsplatzberatung hilft Unternehmen dabei, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels, der in vielen Bereichen herrscht, wird dieser Aspekt immer wichtiger, um einerseits der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gerecht zu werden und sich andererseits als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren“, argumentiert Susanne Weber.

Das Beratungsangebot besteht aus einem 5-Punkte-Programm, dessen Module auch einzeln gebucht werden können. Am Anfang steht in der Regel eine Ist-Analyse vor Ort: Dabei bewerten die Berater ausgewählte Arbeitsplätze mithilfe eines neuen Ergo-Tools. Die Visualisierung per Videokamera und Software des Arbeitsplatzes bietet die Möglichkeit für eine fachkundige Beurteilung der Büroarbeitsplatzbedingungen.Der Anschaulichkeit kommt hierbei eine ganz besondere Bedeutung bei: „Der Mitarbeiter sieht seine Arbeitsplatzsituatiuon und auch seine eigene Haltung“, schildert Susanne Weber, „anhand einer mit Ampelfarben gestalteten Grafik sieht der einzelne ganz schnell seine individuellen Gefährdungsbereiche.“ Wichtig sei es, erst einmal herauszufinden, ob und welche Probleme die Mitarbeiter haben. „Und dann prüfen wir, ob es am Arbeitsplatz oder am Verhalten der Mitarbeiter liegt“, erläutert die Ergonomieberaterin weiter. Die Analyse kann, unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Belange, durch eine Mitarbeiterbefragung ergänzt werden. Auf dieser Grundlage erstellen die Berater das Konzept für eine ergonomische Verbesserung der Arbeitsplätze.

Ganzheitliche Betrachtung: Dauphin-Ergonomieberaterin Susanne Weber demonstriert am Arbeitsplatz von Marketingleiterin Jutta Gerlach, wie Stuhl, Tisch und Arbeitsmittel richtig an den Mitarbeiter angepasst werden.
Ganzheitliche Betrachtung: Dauphin-Ergonomieberaterin Susanne Weber demonstriert am Arbeitsplatz von Marketingleiterin Jutta Gerlach, wie Stuhl, Tisch und Arbeitsmittel richtig an den Mitarbeiter angepasst werden.

Die praktische Umsetzung unterstützt die DHDG mit einer maßgeschneiderten Arbeitsplatzberatung. Das Portfolio reicht von der Einweisung in Kleingruppen (Stichwort: Stuhl-Einweisung) bis hin zu einer beispielhaften Optimierung von Musterarbeitsplätzen etwa vor der Kantine. Ergänzt mit einer Live-Beratung lassen sich so zahlreiche Mitarbeiter erreichen – und für die körpergerechte Nutzung der vorhandenen Arbeitsmittel sensibilisieren. Ein Intensiv-Training kann außerdem dazu beitragen, das Ergonomie-Wissen im Arbeitsalltag zu verankern. Dazu führt die DHDG Workshops und Arbeitsplatzbegehungen durch, bei denen für jeden Nutzer die individuellen Einstellungsparameter für Stuhl, Tisch und Technik dokumentiert werden.

Um gesundes Arbeitsverhalten langfristig im Unternehmen zu implementieren, bietet die DHDG praxisorientierte Trainings und Schulungen für Fachkräfte und Multiplikatoren wie etwa Arbeitssicherheitsbeauftragte an. Diese geben ihr Wissen in der Belegschaft weiter. „Wir bilden praktisch Ersthelfer aus“, kommentiert Susanne Weber, „vermitteln die nötigen theoretischen Grundlagen aber auch Tipps für die Praxis, wie man mit Mikropausen Bewegung in den Arbeitsalltag bringen kann.“ Leitfäden und Lehrfilme sollen dabei sicherstellen, dass die Ergonomie-Kompetenz immer wieder vertieft und auch neuen Mitarbeitern vermittelt werden kann.

Ein guter Bürostuhl ist nur ein Bestandteil eines rückenfreundlichen Arbeitsplatzes
Ein guter Bürostuhl ist nur ein Bestandteil eines rückenfreundlichen Arbeitsplatzes

Das Problem in der Praxis ist aber häufig, dass in den Unternehmen solche Prozesse zwar eingeleitet, schlussendlich aber nicht beendet werden, weil der Aufwand – etwa für die Umsetzungen der notwendigen Änderungen an den einzelnen Arbeitsplätzen – für das Facility Management oder das Hausmeisterteam zu groß ist: „Da werden oft mit viel Aufwand die Maße genommen und am Ende verschwindet der Plan doch in irgendeiner Schublade“, weiß Susanne Weber aus Erfahrung.

Hier kann eine kontinuierliche Betreuung die Nachhaltigkeit der eingeleiteten Maßnahmen gewährleisten. Integraler Bestandteil des Programms ist daher als Refresher eine Evaluation mit zeitlichem Abstand, um das Thema Egonomie am Arbeitsplatz dauerhaft im Unternehmen zu verankern.

www.dauphin-group.com

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