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„Der Endkunde steht im Mittelpunkt“

Die Kaut-Bullinger-Fachhandelsgruppe zeigt sich gut aufgestellt und fährt einen klaren Vorwärtskurs. Dass die Endkundenanforderungen absolut im Fokus stehen, hat der Mitte Juli in der Firmenzentrale veranstaltete Endkundentag eindrucksvoll untermauert.

Rundum gelungen: Der Kundentag in der Kaut-Bullinger- Firmenzentrale in Taufkirchen Mitte Juli mit gleich mehreren Rekordwerten
Rundum gelungen: Der Kundentag in der Kaut-Bullinger- Firmenzentrale in Taufkirchen Mitte Juli mit gleich mehreren Rekordwerten

Auf dem diesjährigen Kundentag in der Firmenzentrale in Taufkirchen, der im Zweijahresrhythmus organisiert wird, wurden gleich mehrere Rekordmarken erzielt. Eine Bestätigung für die hohe Akzeptanz von Kaut-Bullinger bei den gewerblichen Endkunden ist unter anderem auch der erfreuliche Zuspruch: Nach rund 500 Teilnehmern vor zwei Jahren informierten sich diesmal knapp 750 Entscheider und Einkaufsverantwortliche wichtiger Endkunden über das breite Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe.

Reges Interesse: Großer Andrang herrschte an Ständen der beteiligten Lieferanten.
Reges Interesse: Großer Andrang herrschte an Ständen der beteiligten Lieferanten.

Mit den über 80 teilnehmenden führenden Marken-Lieferanten, die unter dem diesjährigen Motto des Kundentage „ Gemeinsam die Zukunft gestalten“ neue Trends und Produktinnovationen in den Bereichen Bürotechnik, Engineering & Imaging, Bürobedarf und Büromöbel präsentierten, wurde ein weiterer Rekord erreicht. Darüber hinaus war auch ein neuer Rekordwert an Themen zu verzeichnen, wie Holding-Geschäftsführer Johannes Peter Martin bestätigte. Neben speziellen Vorführungen und Informationen zu Themen wie MPS, Dokumenten- und Druckerflotten-Management, Großformatdruck/LFP, 3D-Druck, Datensicherheit sowie Einrichtungskonzepte und interaktive Medien für Präsentationen und Meetings standen übergreifend Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Blickpunkt. Auf einer eigenen Fläche präsentierten zudem zehn Lieferanten unter dem Oberthema „Made in Germany“ ihr Leistungsspektrum. „Insgesamt war dies der mit Abstand erfolgreichste Kundentag bei Kaut-Bullinger was das Gesamtpaket betrifft“, so die Bilanz von Martin.

Obligatorischer Auftritt bei der Tombola-Preisübergabe (v.l.): Andreas Lunk, Cordula Adamek, Christel Schambeck und Bernhard Greinsberger
Obligatorischer Auftritt bei der Tombola-Preisübergabe (v.l.): Andreas Lunk, Cordula Adamek, Christel Schambeck und Bernhard Greinsberger

Vorwärtskurs in allen Geschäftsfeldern

Kaut-Bullinger verfolgt dabei weiter eine gezielte Vorwärtsstrategie und investiert in Servicekonzepte, Vertriebsunterstützung und zukünftig auch wieder verstärkt in die Logistik. Wie Johannes Peter Martin während eines Pressegesprächs auf dem Kundentag erläuterte, sei die Firmengruppe gut unterwegs, das Profil hin zum Dienstleister entscheidend zu verändern. Sichtbar sei dies unter anderem im Geschäftsbereich Büro-Systemhaus, wo Servicekonzepte bei Drucklösungen, Engineering & Imaging und auch bei Büroeinrichtungen im Vordergrund stünden. Zuletzt wurde in ein herstellerunabhängiges Flottenmanagement-System investiert. Generell gehe es laut Martin vor allem darum, „den Kunden divisionsübergreifend ganzheitlich zu sehen und zu betreuen“. Die Investitionen in die EDV und die Vorteile des neuen CRM-Systems seien die Basis. Im Geschäftsbereich Bürosystemhaus (Umsatzanteil rund 25 Prozent) komme man unter der neuen Leitung von Cordula Adamek sehr gut voran und gewinne zunehmend Kunden im MPS-Umfeld.

Gelungener Auftritt: Aussteller unter dem Oberbegriff „Made in Germany“
Gelungener Auftritt: Aussteller unter dem Oberbegriff „Made in Germany“

Mit dem leicht rückläufigen Gesamtumsatz der drei Geschäftsbereiche Bürobedarf, Büro-Systemhaus und Einzelhandel in Höhe von 122 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2012/13 zeigte sich Martin aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen zufrieden. Im Geschäftsbereich Bürobedarf (Umsatzanteil rund 60 Prozent) konnten die Umsatzrückgänge durch den Verlust eines Großkunden sowie der geringeren Nachfrage bei Tinte und Toner durch die Übernahme des Streckengeschäfts der Händler Goldbach in Alzenau und Roscher in Weiden mehr als ausgeglichen werden. Für weitere Übernahmen sei man aufgeschlossen, „wenn die Rahmenbedingungen stimmten“. Gespräche in dieser Richtung würden einige geführt. Entscheidend sei generell die Neukundenakquise, so Geschäftsführer Bernhard Greinsberger, wobei die Quote derzeit schon bei rund zehn Prozent liege.

Gutgelaunter Besucher: Johannes Peter Martin (l.) begrüßt Soennecken- Vorstandschef Benedikt Erdmann
Gutgelaunter Besucher: Johannes Peter Martin (l.) begrüßt Soennecken- Vorstandschef Benedikt Erdmann

Im Geschäftsbereich Einzelhandel zeigten sich aktuell unterschiedliche Entwicklungen, wie Geschäftsführer Jürgen Diebold bestätigte. Während man mit dem im vergangenen Jahr neugestalteten Stammhaus in der Münchner Rosenstraße bei einem Umsatzplus von knapp acht Prozent im ersten Halbjahr gut unterwegs sei, wären in den anderen neun Filialen Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Neben der Einführung eines B2C-Online-Shops steht deshalb die Neupositionierung der Filialen mit standortbezogenen Sortiments- und Preiskonzepten im Vordergrund.

Bei Kaut-Bullinger laufen darüber hinaus die Vorplanungen für einen Logistikneubau am Standort der Firmenzentrale in Taufkirchen. Ein knapp 13 000 Quadratmeter großes Nachbargrundstück wurde gekauft; Johannes Peter Martin rechnet mit dem Neubaustart für spätestens Mitte 2015. Beim nächsten Kundentag in Taufkirchen in zwei Jahren dürften die Planungen schon einen ganzen Schritt weiter sein. 2014 findet ein Kundentag am Standort in Aschaffenburg statt.

Herzlich Willkommen: Den Besuchern wurden in allen Bereiche vielfältige Einblicke geboten.
Herzlich Willkommen: Den Besuchern wurden in allen Bereiche vielfältige Einblicke geboten.

www.kautbullinger.de

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