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Immer schneller versenden: Im Projekt Amazon Prime-Air sucht der Online-Händler nach neuen Wegen zum Endkunden. (Bild: Amazon)
Immer schneller versenden: Im Projekt Amazon Prime-Air sucht der Online-Händler nach neuen Wegen zum Endkunden. (Bild: Amazon)

E-Commerce: Amazon steigert Umsätze um 27 Prozent

Amazon hat den Nettoumsatz im vergangenen Jahr um 27 Prozent auf 136 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das operative Ergebnis betrug 4,2 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es 2,2 Milliarden.

Jeff Bezos, Amazon-Gründer und CEO betonte, mehr als 50 Millionen Artikel seinen für Prime-Mitglieder innerhalb von zwei Tagen verfügbar. Außerdem ging Amazon auf sein Programm Fulfillment-by-Amazon ein: Man habe im Auftrag von Anbietern im Jahr 2016 mehr als zwei Milliarden Einheiten verschickt und die Zahl der aktiven Verkäufer sei um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Jahr 2016 habe es global mehr als 100.000 Verkäufer mit einem Umsatz von mehr als 100.000 Dollar Verkauf bei Amazon gegeben.

Immer breiter aufgestellt

Das Geschäft von Amazon umfasst allerdings mittlerweile deutlich mehr als Onlinehandel und Verkaufsplattform: Unter anderem ist im vergangenen Jahr der digitale Assistent „Alexa“ gestartet, für den nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 4000 neue so genannte „Skills“ veröffentlicht wurden. Zehntausende von Entwicklern nutzten den „Alexa Voice Service“, um „Alexa“ in ihre Produkte zu integrieren, darunter Automobilhersteller wie Ford und Volkswagen, Smartphonehersteller wie Huawei oder Anbieter von Haushaltsgeräten. „Alexa“ wird ausschließlich per Sprache gesteuert. Es ist beispielsweise möglich, auf Zuruf Musik bei Amazon anzuhören. Zum „Dash Button“ hieß es im Jahresabschluss lediglich: Er sei jetzt in einer Reihe von Ländern in ganz Europa und Japan erhältlich: Prime Mitglieder können über den „Dash-Button“ mit nur einem Knopfdruck bestimmte Markenprodukte bestellen.

Kontakt: www.amazon.com 

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