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Amazon vermarktet neue Dienstleistungen

Der Internethändler Amazon läutet eine neue Runde im Wettbewerb der Handelsplattformen ein. Nach Europa kommt nun das Webstore-Konzept aus den USA mit Features für Händler.

Beispiel für einen Webstore von Amazon aus den USA: Fruit of the Loom
Beispiel für einen Webstore von Amazon aus den USA: Fruit of the Loom

Das Webstore-Konzept von Amazon bietet den Händlern die Möglichkeit, dass sie unter einer eigenen Webadresse (beispielsweise nach dem Muster shop.fruit.com) ihre Produkte anbieten. Nach außen hin ist damit nicht sofort ersichtlich, dass es sich um einen Mietshop von Amazon handelt. Es gibt die Möglichkeit, einen Webstore gegen eine Monatsgebühr von 24,99 Euro zu betreiben (darin inbegriffen ist auch die Zahlungsabwicklung über Amazon) oder man nutzt zusätzlich die europäischen Amazon-Marktplätze für den Verkauf und lässt den Versand durch Amazon abwickeln – dann müssen zusätzlich 39 Euro monatlich bezahlt werden. Obendrein fallen flexible Kosten je verkauftem Artikel an. Amazon betont, Händler könnten mit dieser Plattform eigene Multichannel-E-Commerce-Webseiten mit ihrem Produktangebot schnell und einfach gestalten, aufbauen und verwalten. Die skalierbare Plattform biete eine flexible Kapazitätsanpassung. Die Tools, mit denen Änderungen am Webshop vorgenommen werden können, sollen nach Angaben von Amazon leicht zu bedienen sein, so lassen sich beispielsweise Bestandsmengen, Preise oder Werbeaktionen individuell einstellen.

Kontakt: webstore.amazon.de/preisgestaltung/b/2150601031

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