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Hersteller von Archivierungsmaterial bestraft

Die spanischen Wettbewerbsbehörden haben an vier Unternehmen im Markt für Archivierungsmaterialien wegen Preisabsprachen Strafen von insgesamt neun Millionen Euro verhängt.

Die Comisión Nacional de la Competencia (CNC) startete die Ermittlungen aufgrund einer Selbstanzeige des Unternehmens Unipapel (heute Adveo Group International) im Jahr 2010. In ihren Untersuchungen stellte die Wettbewerbsaufsicht fest, dass die in diesem Marktsegment in Spanien führenden Unternehmen Dohe, S.A.; Esselte, S.A.; Grafoplans del Noroeste, S.A. und Unipapel (heute Adveo Group International) zwischen Mai 2005 und Februar 2010 Preise abgesprochen und Märkte aufgeteilt hätten. Es habe Treffen gegeben, bei denen sich die Wettbewerber auf fixe Preise geeinigt hätten. Die Strafe für Adveo in Höhe von 4,3 Millionen Euro wird nach den Regeln des Strafmilderungsprogramms erlassen, auch Dohe, S.A. habe zu den Ermittlungen beigetragen und erhält die Hälfte seiner Strafe von 796 000 Euro erlassen.

Anfang November hatte die gleiche Wettbewerbsbehörde erst gegen die sechs Unternehmen eines spanischen Kartells von Briefumschlagherstellern Strafen ausgesprochen.

Kontakt: www.cncompetencia.es

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