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Nachgefragt bei Monika Veit vom Distributor Soft-Carrier in Trierweiler

Der Bereich Büroreinigungsmittel lässt ein beachtliches Potenzial erwarten. Warum bleibt die Endkunden-Nachfrage noch moderat?

Handel und Lieferanten müssen gemeinsam das Problembewusstsein der Anwender schärfen, meint Monika Veit.
Handel und Lieferanten müssen gemeinsam das Problembewusstsein der Anwender schärfen, meint Monika Veit.

Handel und Lieferanten müssen gemeinsam das Problembewusstsein der Anwender schärfen, meint Monika Veit.Das Reinigen ist/wäre ja Aufgabe des EDV-Arbeitsplatz-Anwenders, also desjenigen, der daran sitzt. Und dieser tut es nicht. Warum? Kein Bewusstsein, ist doch sauber, zumindest oberflächlich kann der Anwender nichts sehen. Meist ist es aber auch unter seiner Würde, seinen eigenen Arbeitsplatz zu reinigen. Wer auch immer mal Arbeitsplätze aufräumt oder umorganisiert, stellt schnell fest: Reinigungskräfte wischen um die Arbeitsgeräte auf dem Schreibtisch mit ausreichendem Abstand drumherum, Geräte, Maschinen und ähnliches sind beißende Ungeheuer, die bloß nicht angepackt werden. Man hebe mal einen Bildschirm an, verschiebe mal einen PC, drehe eine Tastatur um – was da alles rausfällt oder an Staub darunter zu finden ist: grauenvoll und sehr hygienisch! Diese dienstbaren Reinigungsgeister werden nur selten für die speziellen Reinigungsbedürfnisse eines EDV-Arbeitsplatzes angelernt oder darauf hingewiesen. Wer die Bedingungen bei einem externen Dienstleister kennt, weiß sehr genau, mit welchem Druck dort im Stückbereich von den Mitarbeitern Aufgaben zu erledigen sind. Dies kann in der Regel nicht zu besonders sauberen Ergebnissen führen.

Was können Lieferanten, Distribution und Handel tun, um mehr Dynamik in den Markt zu bekommen?

Problembewusstsein schaffen, womöglich auch darauf hinweisen, dass das persönliche Arbeitsgerät doch auch einen höchst engen Körperkontakt hat, zumindest bei Maus und Tastatur ist dies für jeden nachvollziehbar. Bei einer ungewaschenen Hand entsteht auf Dauer auch durch Umwelteinflüsse ein erhebliches Hygieneproblem, das einfach an die Geräte weitergereicht wird. Niesen, feuchte Aussprache usw. landet zwangsläufig am Monitor. Der PC bläst Luft durchs Büro, mit viel oder weniger Staub angereichert, das kann sicherlich auch beeinflusst werden. Viele Allergiker reagieren bei Hausstaub entsprechend. Die Lieferanten sind zusammen mit dem Handel gefordert, diese schlüssigen Argumente zum Endkunden zu transportieren.

www.softcarrier.de

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