BusinessPartner PBS

„Google Shopping“ wird kostenpfichtig

Der bislang kostenfreie Verkaufskanal „Google Shopping“ wird künftig kostenpflichtig, in Deutschland allerdings nicht vor 2013.

Wie die auf „Google Shopping“ spezialisierte Werbeagentur Products-Up mitteilte, wird durch die Umstellung auf ein Bezahlsystem der Verkaufskanal an Professionalität gewinnen. „Onlineshops mit nicht aktualisierten Produktdaten und eher unterdurchschnittlicher Conversion-Rate werden ihre Datenfeeds nicht mehr hochladen, weil sie durch schlechte Performancewerte keinen positiven Return-on-Investement erzielen können“, erwarten die Berater. Dies ermögliche den Onlinehändlern, die einen aktuellen und optimierten Datenfeed an „Google Shopping“ liefern, ihr Ranking und ihre Umsätze zu verbessern. Die Nutzer sollen durch genauere Suchergebnisse profitieren, was wiederum die Conversion-Rate verbessern kann.

Für Händler werde das Thema Preisoptimierung an Bedeutung gewinnen, denn dynamische Preisanpassungen würden wichtig werden, um den Profit zu maximieren. „Hier werden Softwarelösungen relevant sein, welche die beiden Anforderungen der neuen Google Logik auf Basis von großen Datenmengen optimieren: Relevanz und Preis“, urteilt Products-Up. Eine Steigerung der Relevanz über Anreicherung der Daten sei dabei in jeglicher Form sinnvoll, da dies zu einer Verbesserung der Qualität führen werde. „Der Preis sollte über die Software so optimiert werden, dass der Händler seinen Profit maximiert. Es ist möglich, dass Preissenkungen den Profit des Unternehmens steigern, auch wenn dies auf den ersten Blick kontraintuitiv erscheint.“

Kontakt: www.google.de, www.products-up.de

Verwandte Themen
Neue Internet-Initiative für Bonner Einzelhändler (Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn)
Neuer Online-Marktplatz für Bonner Einzelhändler weiter
eBay in Dreilinden bei Berlin: Viele gewerbliche Händler aus Deutschland sind auf der Plattform präsent. (Bild: eBay)
Deutsche Händler besonders engagiert weiter
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) erwartet weiterhin starkes Umsatzwachstum im Onlinehandel.
Weiteres Umsatzplus im Online-Handel weiter
Das kleine „s“ macht einen gewaltigen Unterschied: https setzt sich immer mehr durch (Bild: Thinkstock 492694922)
https wird zunehmend verpflichtender Standard weiter
Persönlicher Kontakt unerwünscht: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass vielen Online-Shoppern die Anonymität im Netz gefällt (Bild: Thinkstockphotos 598552452)
Preis und Auswahl schlagen persönlichen Kontakt weiter
Für Online-Verkäufe nutzt der Fachhandel am häufigsten Standard-Shop-Systeme, B2B-Marktplätze und eigenentwickelte Shopsysteme (Grafik: ibi research: „Online Kaufverhalten im B2B-E-Commerce“, powered by Creditreform und SIX)
Unterschiedliche Datenformate verursachen die meisten Probleme weiter