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Mercateo-Vorstand Lars Schade beim Mercateo Unite Supplier Day 2017
Mercateo-Vorstand Lars Schade beim Mercateo Unite Supplier Day 2017

Mercateo Unite: „Das Plattform-Zeitalter hat begonnen“

Prozesse optimieren und Geschäftsbeziehungen unterstützen, dies sind die wichtigsten Ziele bei der Digitalisierung im B2B-Handel, so das Fazit des Mercateo Unite Supplier Day.

Bei Foren und Vorträgen in Leipzig diskutierten Anfang Mai rund 300 Händler, Hersteller und Dienstleister auf Einladung von Mercateo Unite über Erfolg im digitalen Business. „Das Plattformenzeitalter hat begonnen, oder besser gesagt: das Kooperationszeitalter. Hersteller und Händler müssen lernen, jetzt in eine echte Kooperation zu kommen“, lautete das Plädoyer von Ralph Hübner, Partner der Beratung Suberg Strategy Consultants, der in seinem Vortrag über Plattformstrategien sprach. B2B-Unternehmen müssten verstehen, dass Plattformen im Gegensatz zu Marktplätzen, auf denen häufig Anonymität herrscht und der beste Preis im Vordergrund steht, von einem kooperativen Miteinander leben: „Der Begriff Plattformen wird derzeit häufig missbraucht, da in der Regel direkte Beziehungen unterbunden und die Anbieter vom Einkäufer abgeschnitten werden. Aber der Grundgedanke von Plattformen ist ja, dass es ein gemeinsames Fundament gibt, auf dem aufgebaut werden kann.“

Davon ist auch Mercateo Vorstand Bernd Schönwälder überzeugt: „B2B-Handel ist gelebte Arbeitsteilung. Eine echte B2B-Plattform stärkt die Kooperation zwischen den Teilnehmern und fördert somit direkte Geschäftsbeziehungen.“ Das ist auch das Ziel der neuen Vernetzungsplattform Mercateo Unite, die im März 2017 live ging. Die Plattform schafft die Infrastruktur für Händler und Hersteller, damit diese mit ihren Kunden einfach online Geschäfte abwickeln können. „Kooperatives Miteinander ist ein Erfolgsfaktor im B2B-E-Commerce“, fasste Schönwälder die Erkenntnisse des Tages zusammen. „Die Einsparung von Prozesskosten durch Digitalisierung kann nicht das wichtigste Ziel sein. Vielmehr muss kooperatives B2B im Mittelpunkt aller Anstrengungen liegen, bei dem die persönlichen Beziehungen erhalten bleiben, um leistungsfähige industrielle Kooperationen auch im digitalen B2B zu ermöglichen. Wertschöpfung entsteht nicht durch Normierung, sondern durch Vielfalt, Differenzierung und Beziehungsfähigkeit.“

Kontakt: www.unite.eu 

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