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Amazon verärgert Geldgeber

Der weltweit größte Online-Händler Amazon hat seine Aktionäre mit einem hohen Verlust enttäuscht. Der teure Expansionskurs lässt den Internet-Giganten dabei immer wieder in die Verlustzone rutschen.

Im zweiten Quartal schrieb der Online-Player trotz eines Umsatzwachstums von 23 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar wegen hoher Investitionen in Dienste und Produkte einen Verlust von rund 126 Millionen Dollar. Vor einem Jahr lag das Minus noch bei sieben Millionen Dollar. Für das laufende Quartal rechnen Amazon-Manager sogar mit einem operativen Verlust von bis zu 810 Millionen Dollar.

Das Ziel von Amazon, durch immer wieder neue Leistungen wie zuletzt beispielsweise die Sonntags-Lieferung in den USA sowie die Eröffnung immer neuer Versandzentren schnell Marktanteile zu gewinnen, ist teuer. In der Vergangenheit waren die Anleger weitgehend einverstanden mit dem Expansionskurs von Firmenchef Jeff Bezos. In den letzten Monaten haben die Kritiker aber Zulauf bekommen. Seit Jahresanfang hat die Aktien bereits rund zehn Prozent ihres Wertes verloren. Nach Veröffentlichung der neuen Verlustzahlen rutschte der Kurswert am Donnerstag nachbörslich um weitere rund zehn Prozent ab.

Kontakt: www.amazon.de

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