BusinessPartner PBS

„Happy Büro“ pusht Webauftritt

Als eine der ältesten Marketing- und Erfa-Gruppen innerhalb der Händlerkooperation Soennecken sieht „Happy Büro“ die Zukunft ganz klar im Internet. Ein eigenständiger Marketingplan für das Web ist die Basis für weitere Aktivitäten

Viel neues Know-how erhalten: „Happy Büro“- Mitglieder beim SEO- und SEA-Workshop
Viel neues Know-how erhalten: „Happy Büro“- Mitglieder beim SEO- und SEA-Workshop
Der Newsletter: Die Inhalte werden von der Gruppe gemeinsam erarbeitet und dann von den Unternehmen individualisiert. Die Kapitel und Artikel führen per Deep Link direkt in den Webshop des Händlers.
Der Newsletter: Die Inhalte werden von der Gruppe gemeinsam erarbeitet und dann von den Unternehmen individualisiert. Die Kapitel und Artikel führen per Deep Link direkt in den Webshop des Händlers.

Auf Tradition und erfolgreicher Vergangenheit will man sich bei „Happy Büro“ nicht ausruhen. „Die Zukunft zählt und die heißt Internet“, betont Heinz-Joachim Buschmann, der Sprecher der Gruppe. Deshalb sei es richtig, wenn sich die Gruppe konsequent und engagiert den Herausforderungen dieses Vertriebsweges stelle. Seit Beginn des Jahres hat man einen speziellen Marketingplan für das Web erstellt – mit Monatsaktionen, für die in den Webshops der Mitglieder Banner geschaltet und Landingpages mit Bildern oder kleine Videos mit detaillierten Produktinformationen gestaltet werden. Wöchentlich erhalten die Kunden einen Newsletter. Die dort beworbenen Artikel und Themen sind direkt in die entsprechenden Shop-Seiten verlinkt (Deep Link). „Bequem, so wie es der Kunde heute im Web erwartet, kann er direkt ohne lästiges Rumklicken bestellen“, so Buschmann. So wird erreicht, Werbung möglichst verkaufsaktiv zu positionieren. Die Budgets für Werbung in der Gruppe sind gezielt umgeschichtet worden weg von den Print- hin zu den elektronischen Medien.

Heinz-Joachim Buschmann: „Die Diskussion mit den Kollegen aus den befreundeten Unternehmen deckte so manche Schwachstelle auf.“
Heinz-Joachim Buschmann: „Die Diskussion mit den Kollegen aus den befreundeten Unternehmen deckte so manche Schwachstelle auf.“

Es traf sich gut, dass Soennecken zusammen mit Google Infoveranstaltungen zur SEO und SEA-Optimierung durchgeführt hatte. Information ist notwendig und wichtig, doch was folgt daraus für das einzelne Unternehmen? Was muss es konkret tun, damit es vor Ort auch im Internet wahrgenommen und der Webshop des Händlers effektiv genutzt wird? Hierfür hat die Gruppe mit Hilfe der Marketingabteilung der Soennecken einen zweitägigen Intensiv-Workshop durchgeführt. Die Webseiten der Händler wurden einzeln untersucht. Die das Seminar begleitenden Experten der Internetagentur TWT lieferten für jedes einzelne Unternehmen konkrete und sofort umsetzbare Hinweise für die Optimierung der Seiten und der Shops. „Die Diskussion mit den Kollegen aus den befreundeten Unternehmen deckte so manche Schwachstelle auf, aber besser der Kollege weist darauf hin als der Kunde, denn der klickt schnell zum Wettbewerber“, so Heinz-Joachim Buschmann. Es gibt viele Analysetools; wenn man diese richtig nutzt, ergeben sich wertvolle Hinweise zum Verhalten der Kunden. Hieraus lassen sich wiederum Handlungsanweisungen für die Optimierung der Shopinhalte, deren besseren Auffindbarkeit und die Kundenansprache ableiten. Die Diskussion untereinander und mit den Experten der Agentur zeigte auch, dass vom Händler vor Ort ein hohes Maß an Detailarbeit geleistet werden muss, wenn er nicht im allgemeinen Einerlei des Internets untergehen will. Die seit einigen Monaten gegebene Regionalisierung der Suchmaschinen bietet aber dem Händler die Chance, Marketing auch im Web speziell für sein natürliches Einzugsgebiet zu betreiben. Dazu muss er aber das Such- und Kaufverhalten seiner Kunden kennen. Für dessen Analyse gibt es verschiedene Tools; mit deren Nutzung befasste man sich in dem Workshop. Es zeigte sich schnell, dass es viele Dinge gibt, die man mit vertretbarem Aufwand so optimieren kann, dass sich der Nutzungsgrad eines Shops deutlich erhöht. Die „Happies“ greifen auf das Logserve-Sortiment und die AMDP-Datenbank der Soennecken zu. Die gute Qualität dieser Daten und Bilddateien ist ein ganz wesentlicher Grund dafür, dass man inzwischen in vielen Bereichen ein hohes Maß an Professionalität erreicht hat. Es gibt viele Faktoren, durch die die Hinführung eines Interessenten zu einer Webseite oder zum Webshop des Händlers beeinflusst wird. Im Workshop zeigte sich, dass dies ein komplexes Thema ist und zum Teil ein so tiefes Fachwissen notwendig ist, dass nur noch die Spezialisten einer Agentur weiterhelfen können. Umgekehrt wird eine Agentur nie eine so tiefe Kenntnisse der Produkte haben, wie sie der Händler besitzt. Hier die richtige Abstimmung für eine zielführende Zusammenarbeit zu finden, wird eine Herausforderung für die nächsten Monate sein, so die Meinung einiger Teilnehmer.

Um mit den Spezialisten qualifiziert mitreden zu können und auch um Aufträge extern für beispielsweise SEA-Kampagnen so vergeben zu können, dass sie dem Unternehmen direkt etwas einbringen, ist es gut, wenn man weiß, was sich hinter Fachbegriffen wie Backlings, Social Signs , Trackinglinks u.v.m. verbirgt. „Hier wurde in kurzer Zeit so viel Fachwissen vermittelt, dass am Ende des Workshops so manchem Teilnehmer der Kopf rauchte“, bestätigte Heinz-Joachim Buschmann. „Für alle war es aber auch Aufforderung und Ansporn zugleich, den bereits erreichten Grad an Professionalität weiter zu steigern und diesen Vertriebsweg der Zukunft weiter auszubauen.“

Drei wichtige Punkte

In der Marketinggruppe „Happy Büro“ sind die Fachhandelsunternehmen Albers (Papenburg), Buschmann (Münster), Döscher (Bremerhaven), Hänsel (Köln), Lehr (Trier), Menzel & Woelke (Warstein), office 360 (Hannover) und Wiepa (Wiesbaden) zusammengeschlossen. Heinz-Joachim Buschmann von der Firma Buschmann, der Sprecher der Gruppe, nennt drei Punkte, die für den Weg von „Happy Büro“ wichtig sind:

1. Marketingplan mit Monatsaktionen und wöchentlichem Versand von Newslettern auf der Grundlage einer Wettbewerbsanalyse.

2. Webshops, die auf dem Soennecken-Logserve-Sortiment und der Soennecken Daten- und Bilddateienbank aufbauen, aber individualisiert und vor Ort so optimiert sind, sodass das einzelne Unternehmen als eigenständiger Marktteilnehmer identifiziert wird, auch in Suchmaschinen.

3. Konsequenter Aufbau von Wissen im Bereich der Webshops innerhalb der Gruppe und bei den einzelnen Mitgliedern, denn auch im Zeitalter des Internet werden die Geschäfte im wesentlichen vor Ort gemacht.

Verwandte Themen
Auf Expansion ausgerichtet: Streit-Firmenzentrale in Hausach
Die richtigen Werkzeuge für Wachstum weiter
Dr. Benedikt Erdmann: „Die Zukunft macht uns keine Angst – im Gegenteil.“
Intensiv mit der Zukunft beschäftigt weiter
Kaut-Bullinger-Firmensitz in Taufkirchen
Auf deutliche Veränderungen eingestellt weiter
Das Foyer des Freizeit-Inn-Hotels in Göttingen war Standort für die gut frequentierte Lieferantenausstellung. Auch hier wurden die Themen Technik und Einrichtung parallel behandelt.
„Die Welten verschmelzen zunehmend“ weiter
Perfekte Location für die „Office B-B“: die Classic Remise in Berlin Moabit als Tempel der Automobilgeschichte
„Office B-B“ in Berlin mit Rekordwerten weiter
Firmenzentrale von Quentia im bayerisch-schwäbischen Gersthofen nahe Augsburg.
„Unsere Reise hat erst begonnen“ weiter