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Trends in einer Traditionsbranche

Der Stempelhersteller Colop setzt mit seinem Produktsortiment auf die Themen „Ökologie und Nachhaltigkeit“ sowie „Gesundheit und Hygiene“ als wesentliche Trends in der Büroaustattung.

Produktions- und Verwaltungsstandort in Wels
Produktions- und Verwaltungsstandort in Wels

Als einer der führenden Stempelerzeuger hat sich das österreichische Unternehmen Colop beiden Themenbereichen fest verschrieben. So sorgen die sogenannten „Green Stamps“ sowie Stempel mit „Microban“, einem antibakteriellem Schutz, nach Angaben des Unternehmens für großes Interesse. 2008 präsentierte Colop mit der „Green Line“ das erste umweltfreundliche Selbstfärbestempel-Sortiment. Die Produkte werden überwiegend aus recycelten und nachhaltigen Materialien gefertigt, der Anteil von Recycling-Kunststoffen beträgt nach Unternehmensangaben mindestens 75 beziehungsweise 80 Prozent. Zugleich können die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden.

Die Printer „Liquid Wood“ werden hingegen überwiegend aus „flüssigem Holz“ gefertigt. Konkret handelt es sich um einen Biokunststoff, der überwiegend aus Lignin hergestellt wird. Da das Ausgangsmaterial Holz CO2-neutral ist, weist auch Liquid Wood einen kleinen CO2-Fußabdruck auf und ist darüber hinaus zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Colop-Stempel mit „Microban“: der antibakterielle Schutz ist im Kunststoff integriert.
Colop-Stempel mit „Microban“: der antibakterielle Schutz ist im Kunststoff integriert.

Gemeinsam bilden die „Green Line“ und die Printer „Liquid Wood“ die Gruppe der „Green Stamps“. Ihre Besonderheit liegt zum einen darin, dass sie nach ökologischen Prinzipien optimiert sind und zum anderen, dass sie insgesamt CO2-neutral sind. Dies bedeutet, dass unvermeidbare CO2-Emissionen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte („Gold Standard“-Projekte), basierend auf der Systemgrenze „cradle to gate“, kompensiert werden.

Im Berufsalltag wandert ein Stempel oftmals durch viele Hände und bringt somit ein gewisses Ansteckungsrisiko durch Bakterien mit sich. Um dieses so gering wie möglich zu halten, bietet Colop seit September 2010 das erste Stempelsortiment an, das mit einem antibakteriellem Schutz ausgestattet ist. Die „Microban-Technologie“ soll das Wachstum von schädlichen Bakterien verhindern. Für den antibakteriellen Schutz werden Silber-Additive bei der Produktion in den Kunststoff, das heißt in den Griffbereich des Stempels, eingearbeitet. Nur so bleibt der Schutz über die gesamte Lebensdauer der Stempel wirksam. Bei „Microban“ handelt es sich um die Marke eines Unternehmens, das als weltweit führend auf dem Gebiet des integrierten antibakteriellen Produktschutzes gilt.

Mittlerweile werden bereits drei wichtige Produktgruppen von Colop mit diesem Zusatznutzen angeboten: So sind die bekannten „Printer Standard“-Modelle in einer zusätzlichen Serie mit dem antibakteriell wirkenden Microban erhältlich, ebenso werden die Stativstempel der Colop „Classic Line“ standardmäßig mit diesem Schutz ausgestattet. Aufgrund der steigenden Nachfrage ist seit Jahresbeginn auch die gesamte Colop „Expert Line“ mit Microban verfügbar. „Prinzipiell sollten Stempel mit integriertem Microban-Schutz dort zum Einsatz kommen, wo sie von vielen verschiedenen Menschen verwendet werden, wie im Büro, aber auch bei Behörden, in Banken, in Produktionsstätten“, betont der Anbieter.

Die Firma Colop wurde im Jahr 1980 von Karl Skopek in Wels gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern – vorwiegend von Selbstfärbestempeln – mit weltweit mehr als 400 Mitarbeitern, in 120 regelmäßig belieferten Exportmärkten und einer Exportrate von mehr als 98 Prozent. Colop produziert einen Großteil seiner Stempelprodukte in Österreich sowie im EU-Raum. „‚Made in Austria‘ oder ‚Made in Europe‘ hat ein starkes Image, das beinahe wie eine Marke gehandhabt wird“, erklärt Andreas Hörtenhuber, International Sales und Marketing Manager bei Colop. Der Stammsitz in Österreich werde weltweit wie ein Qualitäts-Zertifikat aufgefasst, da das Land einen ausgezeichneten Ruf für seine hohen Qualitätsstandards genießt.

„Liquid Wood“-Sortiment: Selbstfärbestempel aus biobasiertem Kunststoff
„Liquid Wood“-Sortiment: Selbstfärbestempel aus biobasiertem Kunststoff

Beim Hersteller selbst sieht man schon die geografische Lage in Wels als ökologischen Vorteil. Da fast alle Produkte in Österreich und Europa, hergestellt werden, können lange Transportstrecken zu den europäischen Hauptabnehmern vermieden werden. Daneben steht der Standort „Österreich“ beziehungsweise „Europa“ für Rechtssicherheit, soziale Standards und gute Arbeitsbedingungen sowie ein hohes Maß an Produktqualität und Innovation. Dies belegen auch das Qualitätsmanagement-System von Colop, das seit einigen Jahren nach ISO 9001 zertifiziert ist, und das zertifizierte Umweltmanagement-System nach der ISO-Norm 14001.

Darüber hinaus leistet Colop einen zusätzlichen Umweltbeitrag. Bereits vor mehreren Jahren wurde das Thema „nachhaltiger Schutz der Umwelt“ in die „Mission“ von Colop eingebettet und ein umfangreiches Umweltkonzept entwickelt. Dieses wird seither in allen Bereichen des Unternehmens gelebt und permanent weiterentwickelt.

Mit gezielten Maßnahmen – eingeleitet bereits im Forschungs- und Entwicklungsbereich – werden Abläufe optimiert, beispielsweise um eventuell entstehende Abfälle zu vermeiden. Schon durch die Gestaltung der Produkte und des Produktionsprozesses werden Abfälle vermieden. Kunststoffabfälle werden gesammelt, zerkleinert und beinahe zu 100 Prozent wieder der laufenden Produktion zugeführt. Unvermeidliche Abfälle werden zum Teil verkauft oder durch zertifizierte Entsorgungsunternehmen verwertet. Colop optimiert nach eigenen Angaben seit Jahren die Produktionsverfahren und erzeugt so Produkte, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten.

www.colop.de

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