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Spezialisten sind gefragt

Komplexe IT-Infrastrukturen erfordern Spezialisten. Mitarbeiterschulung gewinnt für den Handel deshalb zunehmend an Bedeutung. International einheitliche Standards setzt hier der IT-Branchenverband CompTIA.

„Die CompTIA-Zertifizierungen weisen produktneutrale und übergreifende IT-Kompetenzen nach“, erklärt Bodo Vander, Regional Director des IT-Branchenverbandes CompTIA.
„Die CompTIA-Zertifizierungen weisen produktneutrale und übergreifende IT-Kompetenzen nach“, erklärt Bodo Vander, Regional Director des IT-Branchenverbandes CompTIA.

Die Optimierung des Output- und Archivierungsmanagements bringt Unternehmen in kürzester Zeit erhebliche Kosteneinsparungen – vorausgesetzt, Fachhandelsunternehmen verfügen über Personal, das die komplexen technischen Infrastrukturen gezielt für effizientere Geschäftsprozesse einsetzen kann. „Im Zuge der zunehmenden Technologisierung sind Outputmanagement sowie Dokumenten- und Archivierungsmanagement längst zu klassischen IT-Disziplinen geworden“, erklärt Bodo Vander, Regional Director des IT-Branchenverbandes CompTIA (Computing Technology Industry Association). „Doch fehlt in vielen Unternehmen nach wie vor das nötige technische Know-how, um die zum Teil erheblichen Einsparpotentiale dieser Bereiche auszuschöpfen.“

CompTIA hat aufgrund der besonderen Bedeutung des Output- und des Dokumentenmanagements die Zertifizierungsprogramme „CompTIA PDI+“ für die professionelle Planung und Betreuung von Infrastrukturen für Druck- und Kopiersysteme sowie „CompTIA CDIA+“ für Spezialwissen rund um das Dokumenten- und Archivierungsmanagement entwickelt. Unterstützt wurde der Verband dabei von Mitgliedsunternehmen aus diesen beiden IT-Spezialdisziplinen, beispielsweise Canon, Hewlett-Packard, Konica, Kyocera, Ricoh, Sharp oder Xerox. Als Verband, dem weltweit IT-Unternehmen aus mehr als 102 Ländern angehören, hat CompTIA sich zur Aufgabe gemacht, mit seinem Zertifizierungsprogramm international einheitliche Standards für die IT-Aus- und Weiterbildung zu schaffen. Das Ziel: Arbeitgeber sollen die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter besser einschätzen können. Arbeitnehmer dagegen sollen ihre oft durch praktische Erfahrung erworbenen Kenntnisse schwarz auf weiß nachweisen können.

„CompTIA PDI+“ (Printing and Document Imaging) bestätigt seinen Absolventen die technischen Kenntnisse und Fähigkeiten für die professionelle Planung, Installation, Wartung, Vernetzung und Reparatur von modernen Druck- und Kopiersystemen, Faxgeräten, Scannern und weiteren Multifunktionsgeräten. Wie alle CompTIA-Zertifizierungen bestätigt das Zertifikat darüber hinaus Professionalität im Umgang mit Kunden und Kollegen.

Speziell für die Archivierung und das Dokumentenmanagement wurde „CompTIA CDIA+“ (Certified Document Imaging Architech) entwickelt. Verfügt ein Arbeitnehmer über dieses Zertifikat, besitzt er detaillierte Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit Dokumenten-Management-Systemen. „CompTIA CDIA+“ steht für Erfahrung mit den entsprechenden Technologien und Professionalität bei Planung, Design, Umsetzung und Spezifizierung von Projekten im Umfeld von Dokumenten-Management-Systemen.

Moderne Bürokommunikation erfordert Know-how: Das Thema Aus- und Weiterbildung, wie hier in der Ricoh-Academy, gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.
Moderne Bürokommunikation erfordert Know-how: Das Thema Aus- und Weiterbildung, wie hier in der Ricoh-Academy, gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.

Die Zertifizierungen von CompTIA unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von anderen am Markt verfügbaren IT-Zertifizierungen: Sie sind herstellerneutral. Dies bedeutet, die Zertifizierungen weisen produktneutrale und übergreifende IT-Kompetenzen nach und nicht herstellerspezifisches Wissen für eine spezielle Hard- oder Software. „Dies macht die CompTIA-Zertifizierungen für den Handel besonders attraktiv“, erklärt Bodo Vander. „Denn hier sind weniger tiefgreifende produktspezifische Kenntnisse im Bereich des Output- und Archivierungsmanagements nötig, sondern ein grundlegendes Verständnis der technischen Möglichkeiten und wie diese für Einsparpotentiale genutzt werden können.“

Insgesamt hat der Branchenverband mit seinen Mitgliedsunternehmen 13 Zertifizierungen für IT-Spezialdisziplinen wie PC-Support, Sicherheit oder Netzwerkadministration entwickelt. Um sich auf die Zertifizierungsprüfungen vorzubereiten, die in autorisierten Testcentern wie VUE und Prometric absolviert werden können, stehen den Kandidaten verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können sich entweder klassisch im Präsenztraining bei einem Schulungsanbieter unterrichten lassen oder sich im Selbststudium mit speziell zusammengestellten und geprüften Schulungsmaterialien vorbereiten. Für den Handel attraktiv ist das E-Learning-Programm, das CompTIA zusammen mit seinem Mitgliedsunternehmen Kyocera noch in diesem Jahr in Deutschland auf den Markt bringen will. Die Online-Module sollen profes-sionelle Schulungen bei wenigen Fehlzeiten im Betrieb bieten und die Trainingskosten verringern.

www.comptia.de

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